An der diesjährigen Hauptversammlung des Entlastungsdienstes Linthgebiet im Seehof in Schmerikon durfte der Verein neben zahlreichen Mitgliedern und Gemeindevertretenden auch zwei ausgewiesene Humor-Experten begrüssen.
Unterstützung mit Herz im Alltag
«Ein Funken Glück und ein Lächeln in den Alltag bringen» – so beschreibt Vermittlerin Karin Ziegler die Arbeit der rund 40 Betreuungspersonen. Im Jahr 2025 konnten sie die Lebensqualität von insgesamt 85 Menschen mit Unterstützungsbedarf verbessern.
Rund zwei Drittel der betreuten Personen waren Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Demenz. Sie benötigten Unterstützung im Alltag, litten unter Einsamkeit oder befanden sich in palliativen Lebenssituationen. Ein zentraler Aspekt der Arbeit ist zudem die Entlastung pflegender Angehöriger. Diese sind auf die Unterstützung angewiesen, um Kraft für ihre anspruchsvolle Betreuungsarbeit zu schöpfen.
Hilfe für Familien in herausfordernden Situationen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Familien. Dabei handelte es sich mehrheitlich um die Betreuung von Kindern im Autismus-Spektrum oder mit anderen Beeinträchtigungen. Auch in Situationen, in denen ein Elternteil durch Krankheit – etwa Long Covid oder Depressionen – oder nach einem Unfall eingeschränkt war, leisteten die Betreuungspersonen wertvolle Unterstützung.
Die meisten Einsätze wurden 2025 in Rapperswil und Schmerikon erbracht.
Anerkennung durch die Gemeinden
Der Schmerkner Gemeindepräsident Félix Brunschwiler dankte im Namen aller Gemeinden des Linthgebiets für die wichtige Arbeit des Entlastungsdienstes – insbesondere auch dem ehrenamtlich tätigen Vorstand. Er wies darauf hin, dass es angesichts steigender Gesundheitskosten eine Herausforderung gewesen sei, alle Gemeinden für eine einheitliche finanzielle Unterstützung zu gewinnen. Umso grösser sei die Wertschätzung für die geleistete Arbeit des Vereins.