Schänis war am Samstag, 25. April 2026, Treffpunkt der Töffli-Szene. Beim ersten Töfflitreffen im Linthgebiet versammelten sich Liebhaberinnen und Liebhaber aus nah und fern; unter anderem aus den Kantonen Glarus, Graubünden und Solothurn. Auch die regionale Szene war stark vertreten und zeigte eindrücklich, wie tief die Leidenschaft vor der eigenen Haustüre verankert ist.
Das Wetter? Genau so, wie es ein solcher Anlass verdient: sonnig, warm und begleitet vom unverwechselbaren Geknatter zahlreicher Motoren.
Benzin im Blut in Schänis
Originale und Tuning-Monster
Die Vielfalt der ausgestellten Töffli konnte sich sehen lassen. Vom originalgetreuen Klassiker bis zum aufwendig getunten Einzelstück war alles vertreten. Viele Fahrzeuge waren bis ins Detail gepflegt, andere trugen bewusst ihre Gebrauchsspuren als Zeichen gelebter Töffli-Geschichte.
Ein besonderer Anziehungspunkt war der Prüfstand von mofakult. Hier wurde gemessen, was die Maschinen tatsächlich leisten. Für einige endete der Test im Bereich des Erlaubten, für andere wurde es zumindest technisch interessant darüber hinaus.
Lebendige Szene
Neben Motoren und Technik stand der Austausch im Mittelpunkt. Benzingespräche prägten das Bild, Erfahrungen wurden geteilt, neue Kontakte geknüpft. Die Atmosphäre war offen, unkompliziert und geprägt von gegenseitigem Respekt.
Während in vielen Grossstädten eine woke Jugend ihre Freizeit mit Klimademos, Genderfragen und Randale verbringt, zeigt sich hier eine eigenständige Jugendkultur: Technik, Motoren, Schrauben, Optimieren, Fahren und Geschick. Alles mit Hingabe und Fachwissen.
Gelungener Auftakt
Das erste Töfflitreffen im Linthgebiet setzte ein klares Zeichen. Die Szene ist präsent, engagiert und bereit für mehr. Der Anlass in Schänis dürfte kaum der letzte seiner Art gewesen sein. Oder anders gesagt: Der Motor ist gestartet und läuft auf Hochtouren. Im Laufe des Nachmittags gab es noch eine Ausfahrt.