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Schänis
18.04.2026

Bald First Responder für Notfälle

Teamarbeit: Ramona Mahr vom Samariterverein zeichnet zusammen mit Feuerwehrkommandant Carlo Büchler (r.) und Vizekommandant Bruno Arnold (l.) für den Aufbau der First Responder verantwortlich.
Teamarbeit: Ramona Mahr vom Samariterverein zeichnet zusammen mit Feuerwehrkommandant Carlo Büchler (r.) und Vizekommandant Bruno Arnold (l.) für den Aufbau der First Responder verantwortlich. Bild: zVg
Für eine bessere Notfallversorgung bewilligte der Gemeinderat Schänis das Projekt «First Responder», das dank gemeinsamer Initiative von Samariterverein und Feuerwehr zustandekam.

Engagiertes Projektteam

In Schänis wird ein bedeutendes Projekt zur Verbesserung der Notfallversorgung ins Leben gerufen: die First Responder. Durch die Initiative von Ramona Mahr (Samariterverein Sanitätsdienst, BLS-AED Instruktor), Carlo Büchler (Kommandant der Feuerwehr) und Bruno Arnold (Vizekommandant der Feuerwehr) entsteht in einem engagierten Projektteam die Grundlage für dieses Vorhaben. First Responder sind geschulte Freiwillige, die bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand rasch Erste Hilfe leisten und damit die Überlebenschance von Betroffenen deutlich vergrössern.

Anlaufphase beginnt im Herbst

Der geplante Start erfolgt im Herbst mit einer Anlaufphase, in der die bestehenden Grundlagen für den Betrieb weiter verfeinert und optimiert werden sollen. Fünf Übungen sowie kontinuierliche Weiterbildungsangebote sind bereits eingeplant, um sicherzustellen, dass die Freiwilligen optimal auf ihre zukünftigen Einsätze vorbereitet sind.

Innerhalb weniger Minuten am Einsatzort

Die Alarmierung wird von der Notruf- und Einsatzleitzentrale (NEZ) ausgelöst und über die Feuerwehr an die First Responder weitergeleitet, so dass diese im Idealfall innerhalb weniger Minuten am Einsatzort eintreffen können. Auf Grundlage der bisherigen Daten ist mit einem Einsatz pro Monat bis alle zwei Monate zu rechnen, wobei diese Werte starken Schwankungen unterliegen können.

Starker Gemeinschaftssinn

Zur ersten Informationsveranstaltung werden sich 18 Freiwillige versammeln, überwiegend aus dem Samariterverein und der Feuerwehr, ergänzt durch Personen mit medizinischem Hintergrund. Diese Initiative verdeutlicht den starken Gemeinschaftssinn und die Bereitschaft, sich aktiv für die Sicherheit der Bevölkerung einzusetzen.

Dank des Gemeinderates

Die First Responder werden ein wertvolles Element im Rettungssystem von Schänis darstellen und die Reaktionszeiten der Rettungskräfte sowie der Notärzte entscheidend verbessern. Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für ihre wertvolle Unterstützung und ihren Einsatz.

Gemeinderat Schänis/LinthSicht / Redaktion Linth24
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