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Kaltbrunn
16.04.2026

Helbling stand Rede und Antwort

FDP-Gemeindepräsidiumskandidat Michael Helbling (l.) stellte sich den Fragen von Moderator Roman Zahner und der Anwesenden.
FDP-Gemeindepräsidiumskandidat Michael Helbling (l.) stellte sich den Fragen von Moderator Roman Zahner und der Anwesenden. Bild: zVg
FDP-Gemeindepräsidiumskandidat Michael Helbling stellte sich am Mittwochabend in der Dröschi Kaltbrunn den Fragen der Bevölkerung und sprach über Anliegen, Ziele und Lieblingsorte.

In der Dröschi in Kaltbrunn fanden sich am Mittwochabend zahlreiche Bürgerinnen und Bürger von Kaltbrunn ein, um Michael Helbling, FDP-Gemeindepräsidiumskandidat, besser kennenzulernen.

Der aktuelle Gemeindeschreiber von Kaltbrunn kandidiert am 3. Mai 2026 für die Nachfolge von Daniela Brunner. Er stellte sich am Kennenlernanlass den kritischen Fragen der Bevölkerung und blieb keine Antwort schuldig. Sei es zum im Falle einer Wahl bevorstehenden Umzug nach Kaltbrunn, sei es zur Sanierung der Kaltbrunner Finanzen – souverän und eloquent zeigte Michael Helbling, dass er in allen Themen sattelfest ist.

Hartnäckigkeit in der Sache

Sein Hauptanliegen sei die Gemeinde Kaltbrunn. Dafür werde er sich einsetzen und, falls nötig auch «unbequem», aber nicht «unanständig» hartnäckig sein, insbesondere auch gegenüber dem Kanton, der oft Entscheidungen treffe, für die dann von den Gemeinden gegenüber den Einwohnerinnen und Einwohner der Kopf hingehalten werden müsse.

Auch die Kantonsräte und Kantonsrätinnen, insbesondere aus dem Linthgebiet, müssten mehr miteinbezogen werden, mitzuhelfen, die Anliegen ihrer Gemeinden und der Region in St.Gallen durchzusetzen. Da er seit Jugendzeiten politisch aktiv sei, sei er gut vernetzt, bis in diese Gremien hinein. Und er gedenke, diese Vernetzung auch zum Wohle von Kaltbrunn zu nutzen. Hier setze er auf eine konstruktive Zusammenarbeit, denn so Helbling: «Die Region muss sich als ‹Randregion ennet dem Ricken› gegenüber dem Kanton positionieren und ihr Gewicht gemeinsam in die Waagschale werfen».

Aufmerksame Zuhörer/innen in der Kaltbrunner Dröschi. Bild: zVg

Klare Ziele

Auch auf die Frage, welches Projekt in Kaltbrunn er als erstes abschliessen wolle, würde er gewählt, hatte Helbling die Antwort sofort parat: die Ortsplanung und das Arbeitsgebiet Neufeld. Bei beiden Projekten sei es an der Zeit, dass es weiter vorwärts gehe. Denn insbesondere der Verkauf des Arbeitsgebietes Neufeld habe direkte Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen. Das dort gebundene Geld müsse der Gemeinde möglichst bald wieder zur Verfügung stehen und auch die involvierten Unternehmen bräuchten endlich eine konkrete Planungsperspektive.

Kaltbrunns Stärken erhalten

Und auch Lieblingsorte hat Michael Helbling in Kaltbrunn schon seit langem: «Das Kaltbrunner Riet ist einer davon. Ich bin nur 200m davon entfernt in Uznach aufgewachsen.» Aber auch das Wengital mag er sehr. Und den Ausblick vom Lehrbienenstand. «Von dort zeigt sich Kaltbrunn am eindrücklichsten, wie es ist: Vielfältig, naturnah, bodenständig und doch modern.» Diese Stärken wolle er erhalten.

FDP bi dä Lüüt

Am Mittwoch, 29. April 2026, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Michael Helbling kennenzulernen. Ab 17:00 Uhr beim Ortsmuseum oder ab 19:00 Uhr beim Sportplatz Stiggleten ist die FDP Kaltbrunn mit Wurst, Brot und Bier unterwegs und freut sich auf Ihren Besuch.

FDP Kaltbrunn / Redaktion Linth24
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