In der Dröschi in Kaltbrunn fanden sich am Mittwochabend zahlreiche Bürgerinnen und Bürger von Kaltbrunn ein, um Michael Helbling, FDP-Gemeindepräsidiumskandidat, besser kennenzulernen.
Der aktuelle Gemeindeschreiber von Kaltbrunn kandidiert am 3. Mai 2026 für die Nachfolge von Daniela Brunner. Er stellte sich am Kennenlernanlass den kritischen Fragen der Bevölkerung und blieb keine Antwort schuldig. Sei es zum im Falle einer Wahl bevorstehenden Umzug nach Kaltbrunn, sei es zur Sanierung der Kaltbrunner Finanzen – souverän und eloquent zeigte Michael Helbling, dass er in allen Themen sattelfest ist.
Hartnäckigkeit in der Sache
Sein Hauptanliegen sei die Gemeinde Kaltbrunn. Dafür werde er sich einsetzen und, falls nötig auch «unbequem», aber nicht «unanständig» hartnäckig sein, insbesondere auch gegenüber dem Kanton, der oft Entscheidungen treffe, für die dann von den Gemeinden gegenüber den Einwohnerinnen und Einwohner der Kopf hingehalten werden müsse.
Auch die Kantonsräte und Kantonsrätinnen, insbesondere aus dem Linthgebiet, müssten mehr miteinbezogen werden, mitzuhelfen, die Anliegen ihrer Gemeinden und der Region in St.Gallen durchzusetzen. Da er seit Jugendzeiten politisch aktiv sei, sei er gut vernetzt, bis in diese Gremien hinein. Und er gedenke, diese Vernetzung auch zum Wohle von Kaltbrunn zu nutzen. Hier setze er auf eine konstruktive Zusammenarbeit, denn so Helbling: «Die Region muss sich als ‹Randregion ennet dem Ricken› gegenüber dem Kanton positionieren und ihr Gewicht gemeinsam in die Waagschale werfen».