St. Gallen bestimmte die Partie früh. Baldé (14.) und Boukhalfa (18.) vergaben beste Chancen, ehe Lukas Görtler nach VAR-Intervention per Penalty verdient zur Führung traf (33.). Doch der FCZ reagierte sofort – und überraschend effizient: Keny setzte sich über rechts durch, Ivan Cavaleiro schob zum schmeichelhaften Ausgleich ein (36.).
Vogt sticht – Huber unglücklich
Nach der Pause blieb St. Gallen die aktivere Mannschaft. Während FCZ-Keeper Huber beschäftigt wurde, musste Espen-Goalie Zigi erst in der 61. Minute gegen Cavaleiro einen Glanzreflex zeigen.
Dann kam Alessandro Vogt – und entschied die Partie. Der nach einem Monat Verletzungspause eingewechselte Goalgetter nutzte einen Pass von Okoroji und erwischte Huber aus spitzem Winkel zwischen den Beinen (76.). Treffer Nummer 15 – und drei Punkte für St. Gallen.
FCZ muss nach unten schauen
Für den FCZ bleibt eine ernüchternde Erkenntnis: Offensiv zu harmlos, defensiv nicht sattelfest. Dass die Zürcher im Tabellenkeller dennoch nicht weiter abrutschen, verdanken sie einzig der schwachen Konkurrenz.
St. Gallen darf hoffen
St. Gallen hingegen darf weiter hoffen: Nach dem Patzer von Leader Thun beträgt der Rückstand bei sechs verbleibenden Spielen noch zwölf Punkte – die virtuellen Titelträume leben weiter.