Der Nachmittag, der nach Winterthurs Niederlage gegen Lausanne Hoffnung bringen sollte, begann für GC denkbar schlecht. Bereits in der 3. Minute traf Nivokazi mit der ersten Offensivaktion zur Sion-Führung. Nur sechs Minuten später hatte GC Glück, dass es nach zwei weiteren Chancen des Stürmers nicht bereits 0:2 stand.
Kein Support vom VAR
Das ganz grosse Startdebakel blieb zwar aus. GC fing sich, kontrollierte die Partie phasenweise – blieb aber nach vorne erschreckend ungefährlich. Gerade einmal zwei Schüsse aufs gegnerische Tor sprechen Bände. Auch ein möglicher Penaltypfiff blieb aus: Schiedsrichter Fedayi San wertete Hajrizis Handspiel im Fünfmeterraum nach VAR-Studium nicht als strafbar.
Kaum Gegenwehr nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel blieb GC kaum konkurrenzfähig. Die Hoppers kamen nie richtig ins Spiel, Chancen blieben Mangelware. In der 66. Minute leitete Liam Chipperfield die desaströse Zürcher Schlussphase ein und erhöhte auf 2:0.
Neun Minuten später entschied Ali Kabacalman vom Punkt die Partie, nachdem Bachir Ngom im Strafraum gefoult worden war. GC wirkte gebrochen, defensiv unsortiert, offensiv ohne Durchschlagskraft.
Bitteres Ende – und Abstiegs-Alarm
Den Schlusspunkt setzte Joker Winsley Boteli in der 90. Minute mit einem Solo gegen Sven Köhler zum 4:0. Der GC-Verteidiger machte bei drei Treffern keine gute Figur.
Maximaler Druck
0:4, 14 Gegentore in drei Spielen – die Zahlen sind alarmierend. Zweite Niederalge nach dem Trainerwechsel. Am Samstag wartet beim Abstiegskonkurrenten Winterthur nun der Abstiegs-Schocker. Für GC ist es bereits ein Spiel unter maximalem Druck.