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Schmerikon
26.03.2026
25.03.2026 15:35 Uhr

Keine Verlängerung der Buslinie

Der Schmerkner Gemeinderat ist der Meinung, dass ein zusätzlicher Bus den bereits beeinträchtigten Verkehrsfluss auf der gesamten Durchfahrt durch das Siedlungsgebiet Uznach – Schmerikon verschlimmert.
Der Schmerkner Gemeinderat ist der Meinung, dass ein zusätzlicher Bus den bereits beeinträchtigten Verkehrsfluss auf der gesamten Durchfahrt durch das Siedlungsgebiet Uznach – Schmerikon verschlimmert. Bild: Linth24
Der Gemeinderat von Schmerikon sagt Nein zur Verlängerung der Buslinie 636. Geringe Vorteile, Mehrkosten und zusätzliche Verkehrsbelastung geben den Ausschlag gegen das Projekt.

Der Gemeinderat Schmerikon hat den Vorschlag zur Erweiterung des Busangebots durch Verlängerung der Busverbindung 636 von Kaltbrunn nach Uznach Bahnhof über Schmerikon und das Industriegebiet Buech bis zum Bahnhof Jona abgelehnt.

Hintergrund zum Projekt

Erarbeitet wurde dieser durch das Amt für öffentlichen Verkehr (AöV) des Kantons St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe öffentlicher Verkehr der Region Zürichsee-Linth. Demgegenüber haben sowohl der Stadtrat Rapperswil-Jona und wie auch der Gemeinderat Uznach dem Vorhaben zugestimmt. 

Die Veranlassung liegt in der fehlenden Erschliessung des Industriegebiets Buech, Jona durch einen öffentlichen Busverkehr von Osten her, bzw. aus den Gemeinden Uznach und Schmerikon. Aufgrund der Fahrplanlage bietet sich die Verlängerung der Busverbindung 636 von Kaltbrunn nach Uznach Bahnhof hin aus, da der Bus ungünstige Rotationszeiten am Bahnhof Uznach aufweist. 

Busangebot und Kosten

Das vorgeschlagene neue Angebot würde von Montag bis Freitag an den Morgen- und Abendspitzen, mit insgesamt sechs stündlichen Kursen pro Tag, vom Bahnhof Uznach zum Bahnhof Jona und mit insgesamt sieben stündlichen Kursen pro Tag vom Bahnhof Jona zum Bahnhof Uznach geführt.

Die Finanzierung erfolgt nach der üblichen Aufteilung der Kosten für den Regionalverkehr mit gewichteten Abfahrten. Die Mehrkosten für Schmerikon betragen CHF 11'100–. Die Umsetzung wäre auf den Fahrplan 2027 vorgesehen.

Zusätzlicher Bus, zusätzliche Verkehrsbelastung

Der Gemeinderat kommt zum Schluss, dass die minimalen Verbesserungen des Angebots und die geringen Verbesserungen des Modal-Splits, die Nachteile, die ein zusätzlicher Bus auf den allgemeinen Verkehrsfluss auf der Ortsdurchfahrt ausübt sowie die Mehrkosten für die Gemeinde, nicht aufzuwiegen vermögen. 

Auf der gesamten Strecke zwischen den Bahnhöfen Uznach und Schmerikon bestehen keine Busspuren und keine Busbuchten. Darüber hinaus würde der Bus nicht nur zu Hauptverkehrszeiten, sondern zusätzlich zur Schliessungszeit der Barriere an der Allmeindstrasse verkehren, die seit dem Doppelspurausbau regelmässig am Kreisel Allmeindstrasse zu einer Behinderung der Ortdurchfahrt führt.

Ein zusätzlicher Bus verschlimmert den bereits beeinträchtigten Verkehrsfluss auf der gesamten Durchfahrt durch das Siedlungsgebiet Uznach–Schmerikon. 

Gemeinde Schmerikon/Linth24
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