Die Statistik sprach vor der Partie zwar klar für Xamax: Die Neuenburger hatten keines der bisherigen sechs Duelle mit Rapperswil-Jona verloren und die letzten vier sogar gewonnen. Doch der Aufsteiger reist in dieser Saison mit viel Selbstvertrauen in die Fremde. 18 Tore erzielte der FCRJ in den ersten zwölf Auswärtsspielen – so viele wie kein anderer Aufsteiger seit sieben Jahren.
Rappi legt vor
Und die Gäste zeigten früh, dass ihre Auswärtsstärke kein Zufall ist: Bereits in der 16. Minute brachte Lorik Emini den FCRJ per Kopf in Führung. Rijad Saliji hatte den Treffer mit einer schönen Cornerflanke vorbereitet.
Xamax dreht die Partie
Doch Xamax reagierte prompt: Shkelqim Demhasaj traf in der 24. Minute aus kurzer Distanz zum 1:1. Der Kosovoschweizer sollte an diesem kühlen Märznachmittag im Stade de la Maladière zur spielentscheidenden Figur werden. In der 68. Minute scheiterte er zwar zunächst mit einem Penalty an FCRJ-Goalie Cyrill Emch, verwertete aber den Nachschuss zum 2:1.
Aufbäumen in der Nachspielzeit
In der 78. Minute erhöhte Jessé Hautier per Kopf auf 3:1. Die Rapperswiler gaben sich jedoch nicht geschlagen: In der Nachspielzeit verkürzte Janis Lüthi, und in der 94. Minute bot sich André Ribeiro sogar noch die Chance zum Ausgleich. Doch Xamax-Keeper Omeragic hielt den Sieg fest.
14 Punkte vor dem Abstiegsplatz
Damit verlieren die Rapperswiler punktemässig den Kontakt zu den fünftplatzierten Neuenburgern. Dank 14 Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz dürfen sie der Fortsetzung der Meisterschaft – mit dem Auswärtsspiel in Nyon am Freitag – dennoch gelassen entgegensehen.