Nachdem das Kantonsspital St.Gallen sowie die Spitäler Grabs/Altstätten, Wil und Linth per 1. Januar 2025 zum gemeinsamen Unternehmen HOCH Health Ostschweiz fusionierten, blickt der St.Galler Spitalverbund auf sein erstes Geschäftsjahr als Gesamtunternehmen zurück. Und dieses verlief erfolgreich: HOCH schliesst 2025 bei einem Umsatz von 1,44 Milliarden Franken (Vorjahr 1,38 Milliarden) mit einem Gewinn von 34,4 Millionen ab.
Im Vorjahr wiesen die öffentlichen St.Galler Spitäler gesamthaft noch einen Verlust von 0,8 Millionen Franken aus, 2023 gar einen solchen von 58,9 Millionen. Auch die EBITDA-Marge konnte das grösste Gesundheitsunternehmen der Ostschweiz erneut deutlich von 6,1 Prozent im Jahr 2024 auf neu 8,5 Prozent verbessern. 2023 lag die EBITDA-Marge noch bei 1,2 Prozent.
EBITDA-Marge von rund zehn Prozent als Ziel
Ziel ist gemäss HOCH-Verwaltungsratspräsident Stefan Kuhn eine EBITDA-Marge von rund zehn Prozent.
Das starke operative Ergebnis in einem nach wie vor sehr herausfordernden Umfeld ist primär auf eine Kombination von permanenter Leistungsentwicklung, optimierter Kapazitätsauslastung sowie eines gezielten Einsatzes der Personalressourcen zurückzuführen.