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Eishockey
03.03.2026
08.03.2026 12:28 Uhr

Lakers im politischen Powerplay

Die Sanierung der Kälteanlage ist von grosser Bedeutung für den gesamten Eissport am Obersee.
Die Sanierung der Kälteanlage ist von grosser Bedeutung für den gesamten Eissport am Obersee. Bild: zVg
Heute entscheidet die Stimmbevölkerung von Rapperswil-Jona über einen Baukredit von 5,875 Millionen Franken für die Eishalle. Im Zentrum steht der Ersatz der veralteten Kälteanlage.

Es ist eine Investition mit grosser Bedeutung für den Nachwuchs- und Breitensport in Rapperswil-Jona und Umgebung.

Alte Technik, grosse Risiken

Die bestehende Kälteanlage ist über 25 Jahre alt und zunehmend störungsanfällig. Trainingsausfälle, Spielverschiebungen und schwankende Eisqualität waren die Folge – mit direkten Auswirkungen auf den Betrieb und die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler.

Vorgesehen ist deshalb der Ersatz der Kälte- und Ammoniakanlage sowie die Vergrösserung der Schneegrube. Zusätzlich sollen Sanitäranlagen, Aussentüren, Fassade und der Brandschutz erneuert werden.

Fokus auf Nachwuchs und Vereine

Entgegen mancher Annahme gehe es bei der Vorlage nicht um den Profisport, schrieben die Lakers in einer Mitteilung. Die Eishalle wird mehrheitlich von Kindern, Jugendlichen und Vereinen genutzt. Über 400 Nachwuchsspielerinnen und -spieler der Rapperswil-Jona Lakers belegen 52 Prozent der Eiszeit.

Der Eislaufclub Rapperswil-Jona kommt auf 24 Prozent. Die erste Mannschaft trainiert und spielt lediglich zu 12 Prozent in der Halle; weitere 12 Prozent entfallen auf Schulen, öffentlichen Eislauf und Plauschteams.

Ohne Eis kein Betrieb

Das bewährte Zusammenspiel von Stadt, Vereinen und Schulen funktioniert nur mit einer verlässlichen Infrastruktur. «Ohne Eis kein Sport» – und ohne neue Kälteanlage kein Eis. Es liegt an der Bevölkerung von Rapperswil-Jona, mit einem Ja die Grundlage für sicheren und nachhaltigen Eissport zu schaffen.

Thomas Renggli
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