Es ist eine Investition mit grosser Bedeutung für den Nachwuchs- und Breitensport in Rapperswil-Jona und Umgebung.
Alte Technik, grosse Risiken
Die bestehende Kälteanlage ist über 25 Jahre alt und zunehmend störungsanfällig. Trainingsausfälle, Spielverschiebungen und schwankende Eisqualität waren die Folge – mit direkten Auswirkungen auf den Betrieb und die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler.
Vorgesehen ist deshalb der Ersatz der Kälte- und Ammoniakanlage sowie die Vergrösserung der Schneegrube. Zusätzlich sollen Sanitäranlagen, Aussentüren, Fassade und der Brandschutz erneuert werden.
Fokus auf Nachwuchs und Vereine
Entgegen mancher Annahme gehe es bei der Vorlage nicht um den Profisport, schrieben die Lakers in einer Mitteilung. Die Eishalle wird mehrheitlich von Kindern, Jugendlichen und Vereinen genutzt. Über 400 Nachwuchsspielerinnen und -spieler der Rapperswil-Jona Lakers belegen 52 Prozent der Eiszeit.
Der Eislaufclub Rapperswil-Jona kommt auf 24 Prozent. Die erste Mannschaft trainiert und spielt lediglich zu 12 Prozent in der Halle; weitere 12 Prozent entfallen auf Schulen, öffentlichen Eislauf und Plauschteams.
Ohne Eis kein Betrieb
Das bewährte Zusammenspiel von Stadt, Vereinen und Schulen funktioniert nur mit einer verlässlichen Infrastruktur. «Ohne Eis kein Sport» – und ohne neue Kälteanlage kein Eis. Es liegt an der Bevölkerung von Rapperswil-Jona, mit einem Ja die Grundlage für sicheren und nachhaltigen Eissport zu schaffen.