Am Sonntag, 1. März, feierte die neu gegründete Kirchgemeinde Glarus Nord ihren offiziellen Start. Die Gemeindemitglieder trafen sich in einem Saal bei Debrunner Acifer in Näfels – dort, wo bereits vor einem Jahr die ersten Sitzungen zur Fusion der bisherigen Kirchgemeinden Bilten-Schänis, Kerenzen und Mollis-Näfels stattgefunden hatten. Mit rund 3300 Mitgliedern ist die Kirchgemeinde Glarus Nord nun die grösste reformierte Kirchgemeinde im Kanton Glarus.
Ein Blumenstrauss als Symbol
Bereits beim Empfang draussen wurden die Gäste von Alphornklängen und grossen Papierblumen mit den Namen der bisherigen Gemeinden begrüsst. Jede und jeder erhielt eine Tulpe, die beim Eintritt in den Saal in eine Vase gesteckt werden konnte – ganz nach dem Motto «d’Gmeind isch wie ä Bluemästruss».
Einheit in Verschiedenheit
Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Katja Missal geleitet und musikalisch von Piano und Klarinette begleitet. Das Bild der Vielfalt und des Zusammenhalts zog sich durch den Morgen. Die Predigt griff das Thema „Einheit in Verschiedenheit“ auf und erinnerte an das Gebet des Paulus an die Christen in Ephesus, die ihre Identität in Christus erkennen, in Einheit leben und aus Gottes Kraft handeln sollen.
Missal verband diese Worte mit den neuen Aufgaben der Verantwortlichen: „Wichtige Verantwortung liegt auf ihren Schultern, aber nur Gott allein kann es am Ende richten.“ Psalm 119,105 – „Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ – diente als motivierendes Bild für Gottes Schutz und Hilfe.