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02.03.2026
02.03.2026 21:55 Uhr

Start der neuen Kirchgemeinde Glarus Nord

Der Kirchenrat Glarus Nord freut sich auf Projekte und Aktivitäten in der neuen Kirchgemeinde.
Der Kirchenrat Glarus Nord freut sich auf Projekte und Aktivitäten in der neuen Kirchgemeinde. Bild: Gabi Corvi
Mit einem Gottesdienst in Näfels ist die neue Kirchgemeinde Glarus Nord offiziell gestartet. Rund 3300 Mitglieder gehören ihr an.

Am Sonntag, 1. März, feierte die neu gegründete Kirchgemeinde Glarus Nord ihren offiziellen Start. Die Gemeindemitglieder trafen sich in einem Saal bei Debrunner Acifer in Näfels – dort, wo bereits vor einem Jahr die ersten Sitzungen zur Fusion der bisherigen Kirchgemeinden Bilten-Schänis, Kerenzen und Mollis-Näfels stattgefunden hatten. Mit rund 3300 Mitgliedern ist die Kirchgemeinde Glarus Nord nun die grösste reformierte Kirchgemeinde im Kanton Glarus.

Ein Blumenstrauss als Symbol

Bereits beim Empfang draussen wurden die Gäste von Alphornklängen und grossen Papierblumen mit den Namen der bisherigen Gemeinden begrüsst. Jede und jeder erhielt eine Tulpe, die beim Eintritt in den Saal in eine Vase gesteckt werden konnte – ganz nach dem Motto «d’Gmeind isch wie ä Bluemästruss».

Einheit in Verschiedenheit

Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Katja Missal geleitet und musikalisch von Piano und Klarinette begleitet. Das Bild der Vielfalt und des Zusammenhalts zog sich durch den Morgen. Die Predigt griff das Thema „Einheit in Verschiedenheit“ auf und erinnerte an das Gebet des Paulus an die Christen in Ephesus, die ihre Identität in Christus erkennen, in Einheit leben und aus Gottes Kraft handeln sollen.

Missal verband diese Worte mit den neuen Aufgaben der Verantwortlichen: „Wichtige Verantwortung liegt auf ihren Schultern, aber nur Gott allein kann es am Ende richten.“ Psalm 119,105 – „Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ – diente als motivierendes Bild für Gottes Schutz und Hilfe.

  • Jacqueline Paysen-Petersen zeigt das Tuch, das den scheidenden Behördenmitgliedern zusammen mit einem Birnbrot geschenkt wurde. Bild: Gabi Corvi
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  • Gemeindepräsident Fridolin Staub brachte gute Wünsche zum Start der fusionierten Kirchgemeinde mit. Bild: Gabi Corvi
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  • Präsidentin Ursula Tolle führte durch den Morgen. Bild: Gabi Corvi
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  • Das reiche Apéro-Buffet war für den geselligen Ausklang des Morgens genau richtig. Bild: Gabi Corvi
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Mutiger Schritt in die Zukunft

Gemeindepräsident Fridolin Staub und Sebastian Doll, Präsident des kantonalen Kirchenrats, nahmen den Gedanken des bunten, wertschätzenden Miteinanders auf. Sie gratulierten zum mutigen und zukunftsgerichteten Schritt der Fusion. Staub wünschte Weisheit und Vertrauen, Doll unterstrich die Hoffnung eines Anfangs: „Seid wie ein bunter Blumenstrauss, der Menschen willkommen heisst, Trost, Kraft und Freude spendet!“

Neuer Kirchenrat vorgestellt

Ursula Tolle, Kirchenratspräsidentin der neuen Kirchgemeinde Glarus Nord, verabschiedete die scheidenden Räte, Delegierten, Sachwalter und Wegbereiter der Fusion, die bis Ende 2025 gewirkt hatten. Gleichzeitig stellte sie den neuen Kirchenrat vor: Peter Fahner, Jacqueline Paysen-Petersen, Peter Neumann, Daniel Rimann sowie die entschuldigte Annett Kirtzel.

Der anschliessende Apéro bot Raum für Begegnungen und Austausch – ein stimmiger Auftakt für die Kirchgemeinde Glarus Nord.

MM/Linth24
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