Der Februar begann trocken, aber oft neblig, ehe sich das Wetter zunehmend von seiner nassen Seite zeigte. Regen und nasskalte Tage prägten weite Teile des Monats und sorgten am Ende sogar für einen Niederschlagsüberschuss. Insgesamt fielen 82 Millimeter Regen – deutlich mehr als das langjährige Mittel von 66,2 Millimetern.
Höheres Temperaturmittel
Temperaturmässig gab es ebenfalls Kontraste: Während das tiefste Tagesmittel bei 0,0 Grad lag und mit minus 2,1 Grad auch ein frostiger Tiefstwert gemessen wurde (beides am 4. Februar), kletterte das Thermometer am 27. Februar auf milde 18,2 Grad. Das Monatsmittel lag mit 4,6 Grad klar über dem Vorjahreswert von 1,5 Grad.
Fast wie im Sommer
Für Staunen sorgte vor allem das Monatsende. «Petrus hatte Erbarmen», wie Beobachter Walter Berger festhält, und schenkte der Region einige Frühlings- ja sogar Vorsommertage. In der Sonne wurden am 28. Februar gar 31,6 Grad gemessen – ein aussergewöhnlicher Wert für diese Jahreszeit.
Windspitze von 55 km/h
Mit Windspitzen bis 55 km/h, einer minimalen Luftfeuchtigkeit von 33 Prozent und einer Heizgradzahl von 431 bleibt der Februar 2026 als wechselhafter Monat in Erinnerung. Und er macht neugierig: Welche Überraschungen hält das Wetter in den kommenden Wochen noch bereit?