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Fussball
20.02.2026
21.02.2026 18:06 Uhr

Rappi mit dem Befreiungsschlag

Freude über drei wichtige Punkte. Die FCRJ-Spieler können den nächsten Aufgaben mit Zuversicht entgegenblicken.
Freude über drei wichtige Punkte. Die FCRJ-Spieler können den nächsten Aufgaben mit Zuversicht entgegenblicken. Bild: zVg
Der FC Rapperswil-Jona erringt den möglicherweise entscheidenden Sieg im Rennen um den Klassenerhalt. Nach Rückstand bezwingt er Schlusslicht Bellinzona 2:1.

Bevor der Ball rollt, wird es persönlich und emotional im Grünfeld. Dimitri Volkart wird offiziell verabschiedet – ein Spieler, der den FC Rapperswil-Jona über fast drei Jahre geprägt hat. 105 Pflichtspiele, 39 Tore, viele entscheidende Momente: Volkart war Identifikationsfigur, Torgarant und Publikumsliebling. Nun zieht es ihn weiter zum FC Schaffhausen.

Klare Ausgangslage

Sportlich ist die Ausgangslage klar – und brisant. Der FCRJ liegt mit 25 Punkten auf Rang sechs, Bellinzona reist als Zehnter mit 14 Zählern an. Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz ist beruhigend, aber trügerisch – ein Heimsieg wäre mehr als nur ein Erfolg: Er wäre ein Befreiungsschlag.

Aber Bellinzona erweist sich als der erwartet unangenehme Gegner. Die Tessiner schenken dem Heimteam keinen Meter – und lassen nur wenig zu. Und in der Offensive sind sie gnadenlos. In der 39. Minute legt Trapero auf, Rossier vollstreckt: 1:0 für die Gäste.

Starker Schmidt 

Das Geschehen wirkt festgefahren. Doch das Heimteam reagiert mit Klasse. Kamberi gleicht in der 41. Minute (nach Schmidt-Vorlage) aus. Und noch vor der Pause bringt Josué Schmidt das Heimteam in Führung: 2:1. Im kühlen Grünfeld-Stadion ist den meisten der 986 Besucher warm ums Herz.

14 Punkte Reserve

In der zweiten Halbzeit wird das Geschehen ruppiger. Doch der FCRJ lässt sich nicht mehr aus dem Gleichgewicht kippen. Man spürt deutlich: Die Equipe von Trainer Selcuk Sasivari hat Stabilität und Selbstvertrauen über die Winterpause hinaus bewahrt. Und so bringt sie den Sieg souverän über die Distanz. Damit beträgt der Abstand auf den Abstiegsplatz nun 14 Punkte. Ein schönes Polster.

Thomas Renggli
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