Für die Schweiz ist es bereits die achte Männer-Medaille in Norditalien.
Meillard nutzt McGraths Ausfall
Loïc Meillard zeigte im Finaldurchgang Nervenstärke. Mit 0,35 Sekunden Vorsprung verwies er Fabio Gstrein auf Rang zwei, Dritter wurde Henrik Kristoffersen.
Für Drama sorgte Atle Lie McGrath. Der Norweger hatte nach dem ersten Lauf mit fast sechs Zehnteln geführt, fädelte im zweiten Durchgang jedoch ein und schied aus.
Dritte Medaille in Bormio
Für Meillard ist es nach Silber in der Team-Kombination mit Marco Odermatt und Bronze im Riesenslalom die dritte Medaille in Bormio. Bereits an der WM in Saalbach hatte er dreimal Edelmetall gewonnen. Nach Franjo von Allmen und Odermatt ist er der dritte Schweizer Alpin-Fahrer mit drei Medaillen an diesen Spielen.
Starke Teamleistung
Dank Meillards Triumph holt das Schweizer Männer-Team in allen fünf Rennen mindestens eine Medaille – insgesamt deren acht, vier davon in Gold.
Auch die weiteren Schweizer fuhren stark: Tanguy Nef belegte mit 2,02 Sekunden Rückstand Rang sechs. Mit der fünftbesten Laufzeit im Finale machte er vier Plätze gut. Matthias Iten verbesserte sich ebenfalls um vier Positionen und wurde Elfter (2,62 zurück). Daniel Yule klassierte sich im 15. Rang.