Raiffeisen Benken: Wiedersehen der Weggefährten
Im neuen Dorfsaal in Benken begrüsste die Raiffeisenbank Benken ihre ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie frühere Verwaltungsräte. Anlass war ein besonderes Datum: Vor genau 125 Jahren, am 5. Februar 1901, hatte die Gründungsversammlung stattgefunden. «125 Jahre voller Engagement, Innovation und Miteinander» – so hatte es die Einladung formuliert. Und genau das war an diesem Abend spürbar.
Dank für Vertrauen
Dietmar Zacher, Präsident des Verwaltungsrats, hiess die Anwesenden willkommen. Er dankte für das Vertrauen, das man ihm und der Bank in all den Jahren entgegengebracht hatte. Ohne die Menschen hinter den Schaltern, in den Büros und im Verwaltungsrat wäre die Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen. Seine Worte waren persönlich und kamen an.
Geschichten aus 125 Jahren
Pascal Peter, Vorsitzender der Bankleitung, nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte. Er blickte zurück bis ins Gründungsjahr 1901, erzählte von Wandel und Wachstum, von technischen Neuerungen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Besonders lebendig wurden seine Ausführungen, als er Anekdoten aus dem Arbeitsalltag teilte. Begegnungen, die in Erinnerung geblieben waren, gemeinsame Erlebnisse mit ehemaligen Mitarbeitenden, die den Raum zum Schmunzeln brachten.
Am Ende blieb mehr als ein Jubiläum. Es war ein Wiedersehen, ein Dankeschön an den geleisteten Einsatz für das Gedeihen der Bank und ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen Geschichte der Raiffeisen-Familie.
Verwurzelt seit 1901
Die Raiffeisenbank Benken wurde am 5. Februar 1901 gegründet – in einer Zeit, als genossenschaftliche Solidarität mehr war als ein Schlagwort. Sie gilt als zweitälteste Raiffeisenbank der Schweiz und entstand nach den Ideen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der das Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe» prägte.
Was einst als kleine Darlehenskasse begann, entwickelte sich über Generationen zu einem festen Bestandteil des lokalen Wirtschaftslebens. Landwirtschaft, Gewerbe und Familien vertrauten auf die Bank – durch Krisenzeiten, Strukturwandel und Digitalisierung hindurch.
Gerade diese Verwurzelung in der Region, verbunden mit genossenschaftlichen Werten, machte die Bank über 125 Jahre hinweg zu mehr als einem Finanzinstitut: Sie wurde Teil der Dorfgeschichte.