Franjo von Allmen schreibt Schweizer Sportgeschichte. Mit seinem Sieg im Super-G feiert der Berner bereits sein drittes Olympia-Gold nach den Triumphen in der Abfahrt und in der Team-Kombination.
Erster Super-G-Champion
Damit ist er der erste Schweizer überhaupt, der olympisches Gold im Super-G gewinnt – und erst der dritte Skifahrer der Geschichte, dem drei Goldmedaillen an einer einzigen Austragung gelingen.
Wie Seiler und Killy
Zuvor hatten dieses Kunststück nur Toni Sailer (1956) und Jean-Claude Killy (1968) geschafft. Ein exklusiver Kreis – und von Allmen ist nun mittendrin.
Hundertstel-Krimi
In Bormio setzt sich von Allmen in einem packenden Rennen mit nur 13 Hundertstel Vorsprung gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durch, der überraschend Silber gewinnt. Marco Odermatt komplettiert das Podest mit Bronze – bereits seine zweite Medaille an diesen Spielen.
Italiener geschlagen
Während die Schweiz jubelt, erlebt Gastgeber Italien einen bitteren Tag: Dominik Paris scheidet nach Ski-Verlust aus, Giovanni Franzoni wird Sechster.
Der grosse Sieger aber heisst Franjo von Allmen. Dreimal Gold. Olympia-Geschichte. Und ein Moment für die Ewigkeit.