«Wer WILWEST als «wirtschaftsfeindlich» bezeichnet, verwechselt Stillstand mit einer echten Entwicklungsperspektive. Ja: 22 Gemeinden verzichten auf neue Einzonungen – nicht aus Lust am Verbot, sondern weil Entwicklung dort gebündelt wird, wo zwei Bahnlinien und Autobahn bereits vorhanden sind. Das schützt Kulturland, entlastet die Dörfer und schafft einen Standort für moderne Unternehmen.
Die Behauptung, die Region verliere damit ihre Entwicklungsmöglichkeiten, ist falsch. Bestehende Betriebe können sich weiterhin entwickeln. Ziehen Unternehmen nach WILWEST, werden in den Gemeinden zudem Flächen frei – neue Chancen für das lokale Gewerbe. WILWEST verdrängt nicht, es ordnet.
Irreführend ist auch die Diskussion um angeblich «unerwünschte» Unternehmen auf dem Areal WILWEST. Es gibt keine Ausschlussliste, wie Gegner, welche notabene nicht an den politischen Beratungen teilgenommen haben – beteuern. Die Behauptung, Stadler Rail sei nicht willkommen, ist falsch. Entsprechende Aussagen entstanden in einer offenen, politischen Diskussion zum Nutzungsmix – nicht als Abwertung von Industrie oder Firmen.
Entscheidend ist die hervorragende Erschliessung von WILWEST. Sie macht nur Sinn bei einer hohen Dichte qualifizierter Arbeitsplätze – rund 2’000 bis 3’000 als Richtwert. Das ist vernünftige Planung. Für grosse Hallen mit wenigen Arbeitsplätzen gibt es geeignetere Standorte.
WILWEST wird ein moderner Denk- und Werkplatz für Industrie, KMU und Dienstleistungen. Die Wertschöpfung kommt der ganzen Region zugute, auch der Landwirtschaft – über Löhne, Aufträge und Steuern.
WILWEST ist nicht wirtschaftsfeindlich. Wirtschaftsfeindlich ist es, Entwicklung zu blockieren.»