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05.02.2026
04.02.2026 14:44 Uhr

Sanierung Ramendingenstrasse

Sanierung Ramendingenstrasse: Ausschnitt Situation Strassenbau.
Sanierung Ramendingenstrasse: Ausschnitt Situation Strassenbau. Bild: Schällibaum AG/Gemeinde Gommiswald
Die Ramendingenstrasse soll saniert werden. Damit sich die Bevölkerung bei der Planung einbringen kann, führen Gommiswald und Kaltbrunn koordiniert ein Mitwirkungsverfahren durch.

Die Ramendingenstrasse ist eine Gemeindestrasse 2. Klasse und stark sanierungsbedürftig. Daher plant die Gemeinde Gommiswald in Koordination mit der Gemeinde Kaltbrunn die Ramendingenstrasse vom Abzweiger Riedenstrasse bis zum Weiler Port zu sanieren und auszubauen. 

Belagsschäden beheben, Strasse verbreitern

Die Ramendingenstrasse weist erhebliche Schäden im Belag und in der Fundationsschicht auf. Ursache dafür sind ungenügende Tragfähigkeit, mangelhafte Entwässerung sowie altersbedingte Abnutzung.

Die bestehende Strasse ist 2.80 m bis 3.00 m breit und verfügt über kein Trottoir. Zudem verläuft entlang der Strasse eine kantonale Veloroute sowie ein Wanderweg, weshalb der Strasse eine hohe Bedeutung für den Langsamverkehr zukommt. Aufgrund des schlechten Zustands und des erhöhten Bedarfs wird eine umfassende Sanierung notwendig.

Das Bauprojekt sieht vor, die Strasse durchgehend auf 4.20 m zu verbreitern, um die Verkehrssicherheit für landwirtschaftliche Fahrzeuge, Veloverkehr und Fussgänger zu erhöhen.

Der Einlenker in die Riedenstrasse wird verbessert und für landwirtschaftliche Fahrzeuge dimensioniert. Die Strasse wird mit einem neuen konventionellen Strassenaufbau versehen (Fundation 40 cm, Belag 10 cm), da alternative Verfahren (Coldmix) aufgrund der geringen Fundationsstärken verworfen wurden.

Kontrollierte Wasserableitung

Im Bereich der angrenzenden Liegenschaften werden Bundsteine bzw. Doppelbundsteine gesetzt, um die seitlich zufliessenden Hangwasser kontrolliert abzuleiten.

Die Strassenentwässerung erfolgt mehrheitlich über die Schulter; im westlichen Bereich wird das Strassenwasser gefasst und in den Huetbach geleitet.

Für die zukünftige Überbauung der Parzelle Nr. 83G werden Regen- und Schmutzwasserleitungen vorbereitet; ein Retentionsvolumen von ca. 16 m3 ist notwendig.

Der bestehende Durchlass eines Wiesenbachs (DN 400) unterquert die Strasse; obwohl seine Kapazität für ein HQ100 nicht ausreicht, besteht keine Gefährdung von Gebäuden, weshalb er erhalten bleibt und lediglich mit Hüllbeton geschützt wird.

Grundeigentümer betroffen

Für den Ausbau der Ramendingenstrasse werden zusätzliche Flächen benötigt (rund 3'363 m2 erforderlich; rund 1'215 m2 davon werden entschädigt). Daher sind verschiedene Grundeigentümer entlang der Strasse betroffen.

Bei bereits überbauten Grundstücken wird eine entsprechende Baulinie ausgeschieden. Damit wird der bereits heute gültige Strassenabstand sichergestellt, bzw. im heutigen Bestand erhalten.

Kosten

Die Kostenschätzung (+/-10%) von CHF 1'210'000.00 setzt sich aus den Kostenanteilen von Gommiswald (CHF 1'002'000.00), Kaltbrunn (CHF 132'000.00) sowie privaten Grundeigentümern (CHF 76'000.00) zusammen.

Mitwirkungsverfahren Gommiswald und Kaltbrunn

Damit sich die Bevölkerung bei der Planung in geeigneter Weise einbringen kann, führen die Gemeinde Kaltbrunn und Gommiswald das Mitwirkungsverfahren durch.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, beim Planungsprozess mitzuwirken. Die Unterlagen können online unter www.mitwirkung-gommiswald.ch eingesehen werden. Anregungen und Vorschläge können vom 2. Februar bis 3. März 2026 direkt über das Mitwirkungsportal eingegeben werden.

Die Unterlagen liegen zusätzlich im Eingangsbereich des Gemeindehauses 1, Dorfstrasse 5, 8722 Kaltbrunn sowie auf der Webseite der Politischen Gemeinde Kaltbrunn auf.

Gemeinde Kaltbrunn/Gommiswald, LinthSicht, Nr. 126/Januar 2026/über üs, Nr. 2/Februar 2026/Linth24
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