Mitte Januar kam im Walter Zoo ein westafrikanischer Schimpanse zur Welt. Dies teilte der Zoo in einem Communiqué mit. Darauf reagierte die Tierschutzorganisation am Dienstag mit Kritik.
Vergleich mit lebenslanger Inhaftierung
Peta vergleicht die Gefangenhaltung von Menschenaffen in Zoos allgemein mit einer lebenslangen Inhaftierung eines Menschen. Bei den Tieren komme es dadurch immer wieder zu plötzlichen Todesfällen, Verhaltensstörungen und anderen Krankheiten.
Zoo wichtig für Erhalt bedrohter Arten
Laut dem Walter Zoo sind westafrikanische Schimpansen akut vom Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von nur noch 18'000 bis 65'000 Individuen in der Natur aus. Die Geburt des Schimpansen in Gossau zeige daher auch die Wichtigkeit von Zoos für den Erhalt bedrohter Arten.
Missbrauch als Publikumsmagnet
Die Tierschutzorganisation spricht ihrerseits davon, dass das Schimpansenbaby als Publikumsmagnet missbraucht werde.