Im Schnitt sind im Januar jede Woche rund 20 Prozent mehr Personen im Alter über 65 gestorben, als Vorjahreszahlen vermuten liessen. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). So sind zum Beispiel am 11. Januar 2026 ganze 1'658 Personen über 65 gestorben. Am 12. Januar 2025 waren es 1'491.
SRF berichtet, dass Fachleute vermuten, dass die Grippe hinter diesem Anstieg steckt. Denn diese wütet in der laufenden Saison besonders heftig. Die Anzahl Todesfälle bei den Ü65 deckt sich mit der Entwicklung der Influenza-Fälle.
Der genaue Grund für die Übersterblichkeit ist aber noch nicht klar. Die genauen Daten zu den Todesursachen wird das BFS wohl erst Ende 2027 veröffentlichen.
Neue Virusvarianten breiten sich stärker aus
Zwar hat die Grippewelle im Januar stark gewütet. Schwerer seien die Krankheitsverläufe aber nicht gewesen als bisher. Das BAG begründet, dass das starke Auftreten der Grippewelle auf die neuen Virusvarianten zurückzuführen sei, die sich stärker ausbreiten können.