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Uznach
26.01.2026
26.01.2026 23:02 Uhr

47. Guggerträffe im Wetterglück

Eine der teilnehmenden Formationen war die Rüsselgugge aus Müllheim im Kanton Thurgau.
Eine der teilnehmenden Formationen war die Rüsselgugge aus Müllheim im Kanton Thurgau. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Das Guggerträffe in Uznach ist weitherum einzigartig und zog am Samstagabend bei trockenem Wetter 50 Gruppen, darunter 20 Guggerformationen, sowie viele Zuschauer ins Städtli.

In Uznach hat die Fasnacht einen fruchtbaren Boden. Am letzten Samstagabend ging es ausgelassen, bunt und laut zu und her im und ums Städtchen. Die sonst so verkehrsgeplagte Durchgangstrasse gehörte einzig und allein dem närrischen Volk.

Guggenmusik Riesling-Schränzer Eschenbach SG. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Guggenmusik Bühne Eichle-Fääger aus Würenlingen im Kanton Aargau. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
  • Für die Guggemusik tschäderi bomm uznä war es Heimspiel. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
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  • Detail einer Maske. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
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Auch der Fasnacht-Nachwuchs nahm am Nachtumzug teil. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Bunter Gugger-Gruppe am Umzug durch das Uzner Städtli Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Guggenmusik Note-Furzer aus Hinwil im Zürcher Oberland. Bild: Werner Hofstetter, Linth24

Uzner Städtli in Narrenhand

Am Samstagabend befand sich Uznach in Narrenhand. Das Ambiente im Städtchen und die Besucher sorgen immer wieder für eine tolle Stimmung. Das OK bringt es seit Jahren fertig, mit dem nächtlichen Gugger-Treff Fasnacht ins Städtchen zu bringen. Darüber freute sich natürlich Pepe Rieder, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Uznach, mit einem einsatzfreudigen Team. Es freue ihn, so viele Zuschauer, aktive Fasnächtler, 50 Gruppen, davon 20 Guggerformationen, Hexen, Dämonen oder Geister zu sehen. Die grandiosen Fasnachtswagen übertrafen jede Vorstellung. So wurde Uznach für einige Stunden zu einer einmaligen Oase. Selbst der Wettergott liess sich vom Fasnachtsfieber anstecken und gönnte dem närrischen Volk eine trockene, jedoch kalte Nacht.

Vielfältige Masken gab es zu sehen. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Eine weitere Maske. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Anspielung an ein bekanntes Getränk. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Eine weitere Gruppe am Umzug. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Teuflischer Fasnachtswagen. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Guggenmusik Aachtalschränzer aus Ennetaach im Kanton Thurgau. Bild: Werner Hofstetter, Linth24

Nächtliches Fasnachts-Spektakel

Das nächtliche Spektakel lockte auch dieses Jahr überraschend viele Fasnachtsfreunde an. Ein kunterbunter Konfettiregen wirbelte durch die Luft. «Gfürchigi Hexen» zerzausten ihre Opfer und tauchten sie in die Konfettiwanne. Bei der kleinen Feuerspuck-Show blieb den Besuchern beinahe die Spucke weg, wenn sich die Häuserfront erhellte. Die lieblichere Seite war das Verteilen von Süssigkeiten, heisser Getränke oder gebrannter Tropfen. Die Bühnenauftritte der Gugger schafften eine Atmosphäre, die sowohl für Zuhörer als auch für Aktive unvergesslich bleibt. Die Durchgangsstrasse blieb lange nach dem Umzug gut bevölkert, bis die Putzequipe allmählich Druck machte, den Verkehr durchs Städtchen fliessen zu lassen. Der Aufwand lohnte sich auch dieses Jahr.

Bis Mitternacht standen Gruppenformationen auf den Aussenbühnen. In den warmen Festzelten blieben Besucher und Fasnächtler bis in die Morgenstunden.

  • Wagen der Schwäfälhäxä Reichenburg. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
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  • Eine der Märchler Hexen beim Umzug. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
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Guggemusik Blächschmelzer aus Winterthur beim Spielen. Bild: Werner Hofstetter, Linth24
Werner Hofstetter, freier Mitarbeiter Linth24
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