Die SVP spricht von einem «Brennpunkt Schule». Ideologische Experimente, zu viel Zuwanderung und ein überladener Lehrplan hätten das Bildungsniveau gesenkt. Gefordert werden Kopfrechnen, Noten, Nachsitzen, mehr Handarbeit – dafür keine «woken» Inhalte, keine Gender-Sonderzeichen und keine Handys im Klassenzimmer.
Migration und Integration
Besonders umstritten sind die Migrationsforderungen: Die SVP will Obergrenzen für den Ausländeranteil in Klassen. Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse sollen vor dem Schuleintritt obligatorische Sprachkurse besuchen – bei Verweigerung drohen Sanktionen.
Integrative Schule unter Beschuss
Der integrative Unterricht sei gescheitert, schreibt die Partei. Sie fordert die Rückkehr zu Sonder- und Kleinklassen sowie die Streichung einer zweiten Fremdsprache in der Primarschule. Ähnliche Vorstösse treiben auch FDP-Politiker in mehreren Kantonen voran.
Lehrpersonen warnen
Der Lehrerverband begrüsst die Debatte, warnt aber vor Parteipolitik. Reformen müssten sich an Fachwissen orientieren, nicht an Ideologie. Einige Forderungen seien kaum umsetzbar – etwa fixe Quoten für Kinder mit Migrationshintergrund.