Balmtag: Kunterbunti Läbesfreud
Welcher Tag macht beim Aufwachen schon Freude? Genau. Der Balmtag. Strahlend blauer Himmel, ein Hauch von Wärme in der Luft und über dem Balm-Areal in Jona lag gleich von Beginn weg eine besondere Stimmung. Das traditionelle Fest der Stiftung Balm für Menschen mit Beeinträchtigung, stand dieses Jahr unter dem Motto «Kunterbunti Läbesfreud». Ein Motto, das man nicht nur lesen, sondern in jeder Ecke des Geländes spüren konnte.
Begegnung mit Farben und Herzen
Schon beim Ankommen ist klar: Hier herrscht Lebensfreude in allen Farben. Familien, Freunde, Nachbarn und Gäste aus der Region schlenderten über das Gelände, blieben stehen, plauderten, lachten. An bunten Marktständen präsentierten Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Stolz ihre Werke. Handgemachte Karten, kunstvolle Keramik, Blumen in aller Pracht, Geschenke für jede Gelegenheit. Jeder Gegenstand erzählt von Geduld, Talent und Freude am Gestalten.
Musik als Herzschlag
Sound war angesagt am Balmtag und davon gab es nicht wenig. Im hinteren Teil des Areals griffen die Bewohner und Bewohnerinnen selbst zum Mikrofon und liessen die Besucher den Atem anhalten. Mit Stimmen direkt aus dem Herzen verzückten sie das begeisterte Publikum mit Pop-Songs. Es war der perfekte Auftritt von «Balm Got Talent».
Das Bluezone Open-Air
Im vorderen Teil verwöhnte das Balm-Team die Besucher mit einem besonderen musikalischen Leckerbissen: der Band «Bluezone». Bruno «Bb» Bechter, Patrick «Pady» Odermatt, Reto Häner und Reto «Bischi» Bischofberger, sangen, spielten, drummten und jammten sich mit fettem R&B in die Herzen, Ohren und Hirne der Besucher.
Momente mit grosser Wirkung
Nicht nur die grossen Programmpunkte prägten den Balmtag. Es war das Lächeln der Menschen, wenn sie etwas einkauften, zusammen assen, spielten, lachten. Und es war die Selbstverständlichkeit, mit der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung miteinander ins Gespräch kamen.
Spuren
Der Balmtag hinterlässt jedes Mal Spuren. Nicht nur auf dem Areal, sondern vor allem in den Herzen. Er zeigt, wie selbstverständlich Inklusion gelebt werden kann, wenn man einander offen begegnet. Die Stiftung Balm beweist bei jedem Event, dass sie weit mehr ist als ein Ort der Betreuung. Sie ist ein Ort des Lebens. Bunt, herzlich und voll besonderer Lebensfreude.
Verkaufsstandorte
In Rapperswil-Jona hat die Stiftung Balm verschiedene Verkaufsstandorte. Während sich der Laden «arte e fiori» in der Altstadt befindet, liegen die Gärtnerei mit dem Hofladen und das Café Balm auf dem schönen Balm-Areal oberhalb von Jona.