Live-Linthgebiet: NEIN zur A15
Nach einer intensiven Debatte in der Öffentlichkeit sagt Uznach deutlich NEIN zum Gemeindebeitrag an die regionale Verbindungsstrasse A15.
Der Gemeinderat von Uznach veröffentlicht diese Medienmitteilung:
«Mit einem Nein-Stimmenanteil von 57.0 Prozent haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Uznach am Sonntag, 24. November 2024, den Gemeindebeitrag an die regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster abgelehnt. Der Gemeindebeitrag an die Regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster wurde mit einem Nein-Stimmenanteil von 57.0 Prozent abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 63.4 Prozent.
Gemeinderat enttäuscht
Der Gemeinderat hatte sich für das Entlastungsprojekt ausgesprochen und ist vom Ergebnis enttäuscht. Was genau zum Nein führte, will er in den nächsten Wochen sorgfältig analysieren. Die Beantwortung der Frage, wie es in der Verkehrsplanung nun weitergeht, wird ab dem kommenden Jahr 2025 die Aufgabe des neu konstituierten Gemeinderats sein.
Im Wissen, dass die Regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile aufweist, gewichtete der Gemeinderat in einer gründlichen Gesamtbeurteilung den Nutzen höher und befürwortete das Vorhaben mit Überzeugung.
Abstimmung als Teil der Demokratie
Dem Gemeinderat war es jedoch wichtig, den Gemeindebeitrag demokratisch zu legitimieren. Deshalb setzte er sich für eine Anpassung der Gemeindeordnung ein, wodurch eine Urnenabstimmung möglich wurde. Mit dem nun vorliegenden Abstimmungsergebnis sagt die Stimmbürgerschaft zur bisherigen Stossrichtung «Nein».
Diesen Willen gilt es zu akzeptieren.
Verkehrsstrategie in Frage gestellt
Félix Brunschwiler, Präsident der Region Zürichsee-Linth, erinnerte an der Medienorientierung an den regionalen Ansatz des Projekts. Im Wissen, dass die verkehrlichen Probleme in und um Uznach nur gemeindeübergreifend gelöst werden können, hat die Region Zürichsee-Linth bereits 2009 ein regionales Verkehrskonzept verabschiedet.
Die Umfahrung des Uzner Zentrums ist darin als eines der Schlüsselelemente aufgeführt. Brunschwiler nimmt das Abstimmungsergebnis mit Bedauern zur Kenntnis. Es stellt die Verkehrsstrategie für Uznach und die umliegenden Gemeinden grundsätzlich in Frage.
Kein Plan B in der Schublade
Einen Plan B, den man einfach aus der Schublade ziehen könnte, gibt es nicht. Gemäss Manfred Huber, Projektleiter beim Tiefbauamt St. Gallen, wird die Regierung die Situation in den kommenden Wochen in Ruhe analysieren und beurteilen. Über das weitere Vorgehen wird zu gegebener Zeit informiert.»
Der Uzner Gemeinderat verbarg seine Enttäuschung an der Medienkonferenz nicht . Gleichzeitig veröffentlichte einen offenen Brief an die Bevölkerung, welchen wir hier publizieren.
Zu Wort meldeten sich auch die siegreichen Gegner der Umfahrung. Auch ihre Mitteilung veröffentlichen wir hier.
UZNACH: Zwei Bisherige abgewählt
Im Gemeinderat von Uznach ist erneut Isabelle Kuster, parteilos und bisher schon im Rat. Neu vertreten sind Herbert Zahner (FDP) und Othmar Bürgi-Fuchs (Grüne).
Definitiv abgewählt wurden die bisherigen Gemeinderäte Swen Ottiger (Mitte) und Hans Urs von Matt (SP). Ebenfalls nicht gewählt wurde Claudia Weber (parteilos), welche jedoch die beiden Abgewählten stimmenmässig hinter sich liess.
Die Wahlresultate:
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Isabelle Kuster |
Parteilos, bisher, gewählt |
939 Stimmen |
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Herbert Zahner |
FDP, neu, gewählt |
905 Stimmen |
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Othmar Bürgi-Fuchs |
Grüne, neu, gewählt |
881 Stimmen |
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Claudia Weber |
Parteilos, nicht gewählt |
732 Stimmen |
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Swen Ottiger |
Mitte, bisher, nicht gewählt |
716 Stimmen |
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Hans Urs von Matt |
SP, bisher, nicht gewählt |
677 Stimmen |
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Vereinzelte |
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135 Stimmen |
SCHÄNIS: SVP gewinnt gegen FDP
Der bisherige Gemeinderat Thomas Büsser von der SVP wurde mit 518 Stimmen für den letzten freien Gemeinderatssitz gewählt. Der ebenfalls bisherige Gemeinderat Martin Hämmerli von der FDP hatte mit 453 Stimmen das Nachsehen.
Für Vereinzelte gab es 41 Stimmen.
Die Stimmbeteiligung betrug 39.1%.
KALTBRUNN: Parteienvertreter in der GPK
Die beiden offenen Sitze in der Kaltbrunner Geschäftsprüfungskommssion gehen an Dominik Weibel, FDP (696 Stimmen) und Jörg Frischknecht, SVP (572 Stimmen).
Nicht gewählt wurde Joel Boos, parteilos (514 Stimmen).
3 Stimmen wurden leer eingelegt.
KANTONALE ABSTIMMUNG
Der Kanton St.Gallen stimmt der Erhöhung des Pendlerabzugs zu, allerdings äusserst knapp mit 50.8% JA Stimmen.
Die Auszählungen der Gemeinden werden hier - laufend ergänzt - publiziert.
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Fahrkostenabzug erhöhen |
JA |
NEIN |
|
Amden |
336 (61.0%) |
215 (39.0%) |
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Benken |
450 (61.6%) |
281 (38.4%) |
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Eschenbach |
1'546 (60.2%) |
1'022 (39.8%) |
|
Gommiswald |
1'054 (64.7%) |
574 (35.3%) |
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Kaltbrunn |
722 (58.1%) |
522 (41.9%) |
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Schänis |
617 (57.8%) |
451 (42.2%) |
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Rapperswil-Jona |
4'733 (49.5%) |
4'827 (50.5%) |
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Schmerikon |
595 (55.7%) |
474 (44.3%) |
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Uznach |
1'285 (58.2%) |
924 (41.8%) |
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Weesen |
273 (53.6%) |
236 (46,4%) |
EIDGENÖSSISCHE ABSTIMMUNGEN
Die Schweiz sagt mit 53% NEIN zum Ausbau der Autobahnen.
Der Kanton St.Gallen sagt mit 54,25% der Stimmen JA zum Ausbau der Autobahnen.
Die Auszählungen der Gemeinden der umstrittensten Vorlagen werden hier - laufend ergänzt - publiziert.
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JA |
NEIN |
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Amden |
280 (47.5%) |
310 (52,5%) |
|
Benken |
428 (57.6%) |
315 (42.4%) |
|
Eschenbach |
1'631 (60.1%) |
1'082 (39.9%) |
|
Gommiswald |
1'010 (59.2%) |
696 (40.8%) |
|
Kaltbrunn |
780(58.7%) |
550(41.3%) |
|
Schänis |
642 (55.8%) |
508 (44.2%) |
|
Rapperswil-Jona |
5'198 (52.4%) |
4'712 (47.6%) |
|
Schmerikon |
638 (57.2%) |
477 (42.8%) |
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Uznach |
1'297 (55.9%) |
1'025 (44.1%) |
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Weesen |
237 (43.5%) |
308 (56.5%) |
Mietrecht: UntermieteDie Schweiz sagt mit 51,6% NEIN zur Änderung des Mietrechts/Mietrecht |
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JA |
NEIN |
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Amden |
346 (60.1%) |
230 (39.9%) |
|
Benken |
461 (62.1%) |
281 (37.9%) |
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Eschenbach |
1'656 (61.9%) |
1'082 (38.1%) |
|
Gommiswald |
1'101 (65.2%) |
588 (34.8%) |
|
Kaltbrunn |
753 (58.0%) |
545 (42.0%) |
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Schänis |
719 (63.9%) |
401 (36.1%) |
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Rapperswil-Jona |
5'130 (52.5%) |
4'647 (47.5%) |
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Schmerikon |
654 (58.7%) |
461 (41.3%) |
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Uznach |
1'288 (57.4%) |
955 (42.6%) |
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Weesen |
288 (54.8%) |
238 (45.2%) |
Mietrecht: KündigungDie Schweiz sagt mit 53.8% NEIN zu einer Änderung des Mietrechts im Bereich Kündigung. |
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|
JA |
NEIN |
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Amden |
349 (60.6%) |
216 (39.4%) |
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Benken |
447 (60.2%) |
295 (39.8%) |
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Eschenbach |
1'654 (61.7%) |
1'029 (38.3%) |
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Gommiswald |
1'063 (63.1%) |
623 (36.9%) |
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Kaltbrunn |
744 (57.0%) |
561 (43.0%) |
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Schänis |
715 (64.1%) |
401 (35.9%) |
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Rapperswil-Jona |
4'776 (48.8%) |
5'014 (51.2%) |
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Schmerikon |
634 (57.1%) |
476 (42.9%) |
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Uznach |
1'272 (56.3%) |
988 (43.7%) |
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Weesen |
288 (53,8%) |
247 (46,2%) |