Schachen: Spatenstich für Generationenprojekt
Kinderstimmen hallten durch das evangelische Kirchenzentrum in Jona. Schüler der 4. Klasse, unter der Leitung von Sabrina Güntensperger, stimmten die zahlreich zum Spatenstich anwesenden Einwohner mit dem Stadtlied auf das kommende Zentrum Schachen ein. «Zäme Stärcher» so lautet der Song. Besser könnte ein Motto für dieses Grossprojekt nicht lauten.
Generationenprojekt
Das Zentrum Schachen – ein Generationenprojekt: Die Stadt Rapperswil-Jona, die Ortsgemeinde und die Stiftung RaJoVita realisieren bis 2026 das Zentrum Schachen mit 176 modernen Pflegeplätzen und 88 Alterswohnungen mit Service. Mit dem Generationenprojekt wird die Nachfrage nach Pflegeplätzen sowie altersgerechtem Wohnraum in Rapperswil-Jona langfristig erfüllt. Für den Betrieb sorgt anschliessend im Auftrag der Stadt die Stiftung RaJoVita.
Leben im Alter
Neben dem Pflegezentrum entstehen 88 Alterswohnungen und eine Kita, verteilt auf vier Gebäude. Angeboten werden neun 1,5 Zimmerwohnungen, 45 2,5-Zimmerwohnungen und 34 3-Zimmerwohnungen.
Freude am Baustart
Den Beteiligten war am Montagmorgen die Freude über den Beginn der Bauarbeiten deutlich anzumerken. Die Hauptakteure hielten sich denn auch kurz in ihren Ansprachen. Stadtpräsident Martin Stöckling erwähnte noch einmal den Planungsbeginn im Jahr 2017 und meinte mit einem Schmunzeln: «Von mir aus hätte der Baubeginn auch früher sein können.» Matthias Mächler war es einmal mehr ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass in den 88 Alterswohnungen auch Leistungen aus dem Pflegezentrum bezogen werden können. Luca Eberle, zuständig für Gesellschaft & Alter verdeutlichte den zunehmenden Bedarf an Plätzen durch die erhöhte Lebenserwartung und demographische Faktoren. Stephan Züger von RaJoVita machte klar, dass die 175 Pflegeplätze auch 40 neue Arbeitsplätze schaffen und das moderne Zentrum damit ein attraktiver Arbeitgeber werde. Bauchef Christian Leutenegger war es wichtig, eine gute Zukunft zu bauen. Der Bau des Zentrums sei spannend und eine Herausforderung. Er dankte besonders den Anwohnern und allen an der Realisierung beteiligten Partnern.
Anschliessend ging es auf den Bauplatz, wo Behörden- und Firmenvertreter die erste Schaufel Dreck umgruben. Mit einem Apéro nahm der wichtige Tag in der Geschichte der Stadt einen geselligen Abschluss.