Oberseefähre legt wieder los
Ab Montag startet sie wieder, die Oberseefähre – und wird während den nächsten zwei Wochen die drei Gemeinden Rapperswil-Jona, Altendorf und Lachen verbinden.
Die Attraktion startete letztes Jahr zum ersten Mal und zog in zwei Wochen rund 5600 Passagiere an. Ob diese beachtliche Besucherzahl dieses Jahr gehalten oder sogar noch übertroffen werden kann, dass war sich Peter Göldi, Geschäftsführer von Agglo Obersse an der Erstfahrt für geladene Gäste auch noch nicht sicher.
Aufgrund der Corona-Schutzmassnahen wird das Fährschiff nämlich nur zur Hälfte gefüllt werden können, «dafür wird wir dieses Jahr neben der J.J. Rousseau auch die MS «Ufenau» der Hensa Schifffahrt zum Einsatz kommen. So kann das Erlebnis auf dem See gewährleistet und gleichzeitig die Schutzmassnahmen eingehalten werden», stellt Göldi fest.
Zudem wurde der Fahrplan angepasst und die Abfahrtszeiten weiter in die Abendstunden verlegt, «was wiederum viele inspirieren wird, nach der Arbeit noch eine gemütliche Überfahrt auf die andere Seeseite zu unternehmen.»
Gut gelaunte Delegation
Punkt 10.30 Uhr startete die Eröffnungsfahrt für geladene Gäste. Von der Anlegestelle Busskirch ging es in Richtung Altendorf. Dort wartete bereits eine gut gelaunte Delegation, angeführt von Gemeindepräsident Beat Keller: «Es ist für unsere Gemeinde eine grosse Attraktion, und es zeigt auch die gute Zusammenarbeit, die wir am Obersee miteinander haben.»
Doch nicht nur für die weitere Förderung der Zusammenarbeit unter den Gemeinden, sondern auch für den Tourismus könne das Projekt eine wichtige Rolle übernehmen, bekräftigte Simon Elsener, Präsident und Direktor von Rapperswil Zürichsee Tourismus. «Es ist ein sehr schöner Moment, dass wir bereits zum zweiten Mal die Obersee Fähre starten können, besonders unter den herausfordernden Bedingungen von Corona.» Aber, so fügte der Tourismus-Direktor an, wäre eine längere Betriebsdauer von grossem Vorteil für den Tourismus in unserer Region. Dies sei aber aufgrund der dazu fehlenden Konzessionen zur Zeit nicht möglich.
Nach einen reichhaltigen Apéro in Lachen, umrahmt von diversen Ansprachen ging es dann wieder retour Richtung Busskirch, wo die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen das Erlebte nochmals Revue passieren lassen konnten.
Ab Montag startet sie also, die Oberseefähre, und wird mit einem neuen Fahrplan und mit einem zusätzlichen Schiff den See im Halbstundentakt überqueren.