Jubilare: Gemeinsam lässt sich besser feiern
Die Gemeinde Uznach pflegt die Tradition, Mitbürgerinnen und Mitbürger mit 80, 85, 90 und mehr Lebensjahren und ab 50 Ehejahren zu einem gemütlichen Nachmittag einzuladen. Geschätzt wird nach wie vor der Tagesausflug mit der ehemaligen Postkutsche für Ehepaare mit 25 Ehejahren (Silberhochzeit).
Musikverein «Harmonie» mit Musik und Betreuung
Gemeindepräsident Diego Forrer war am letzten Samstagnachmittag überwältigt, welches Potenzial an Jahren in der Aula zusammenkam. Traditionsgemäss sorgte der Musikverein «Harmonie» nicht nur für Unterhaltung, sondern übernahm auch die Betreuung der Jubilare. Das Rahmenprogramm des Ortsvereins unter Dirigent Benno Reichmuth wurde geschätzt, denn die Vorträge wurden dem herbstlichen Anlass angepasst. Es reichte vom Marsch über «Wiesenstimmung» bis zu alten Schlagern. Grosse Beachtung fand der Vortrag «Concerto d’Amore».
Auch dieses Jahr stiess die Einladung der Gemeinde zum Jubilarentreffen auf grosses Echo. Von den über 100 Eingeladenen folgten rund die Hälfte der Einladung.
Vorstellung der JubilarInnen durch Gemeinderätin
Gemeinderätin Isabelle Kuster stellte die Jubilaren vor. Leider konnte aus gesundheitlichen Gründen der älteste Einwohner, Albert Baumgartner, nicht teilnehmen. Er zählt volle 99 Lenze. Josef Ott mit 96 Lebensjahre durfte dafür die «Vertretung» würdig übernehmen. Den 95. Geburtstag feierten Trudi Marty und Walter Kessler. Neun Hochzeitspaare feierten Goldene Hochzeit (50 Jahre). Ihre Diamantene Hochzeit (48 Jahre) feierten sechs Ehepaare. Die «Eiserne Hochzeit», also volle 65 Jahre, durften Rosa und Stefan Bischof-Jöhl feiern.
Geboten wurde natürlich nicht nur etwas fürs Ohr. Musikantinnen und Musikanten servierten Getränke und ein Dessertstück. So konnten die Gäste mit Freunden einen angenehmen Nachmittag in lockerer Stimmung geniessen. Allmählich löste sich die Feier auf. Als Andenken an einen würdigen Nachmittag beschenkten die Ortsgratulantinnen Ruth Lenz und Silvia Rüegg ein herbstliches Geschenk aus dem Haus von Sandra Oertig, Uznaberg.