Tatzä endet mit vielen Erinnerungen
Mit einer emotionalen Schlusszeremonie ist das Pfadi-Kantonslager Tatzä in Jonschwil zu Ende gegangen. Während zwei Wochen lebten rund 2500 Kinder und Jugendliche aus den Kantonen St. Gallen sowie Appenzell Ausser- und Innerrhoden gemeinsam in der Degenau. Hinter dem Grossanlass stand ein rund 100-köpfiges Organisationsteam, das während zwei Jahren ehrenamtlich geplant und vorbereitet hatte.
Zwei Jahre Einsatz für zwei Wochen Lager
Der grosse Aufwand zahlte sich aus. Trotz Wetterkapriolen und unerwarteten Herausforderungen verlief das Lager ohne grössere Zwischenfälle. Immer wieder fanden die Verantwortlichen pragmatische und kreative Lösungen, sodass der Lagerbetrieb reibungslos weitergeführt werden konnte.
Gemeinschaft und Verantwortung im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt standen jedoch nicht die Organisatoren, sondern die über 40 Pfadiabteilungen mit ihren Leitungsteams sowie die Kinder und Jugendlichen. Das Kantonslager zeigte eindrücklich, wie Verantwortung in der Pfadi gelebt wird – sei es bei alltäglichen Aufgaben, gemeinsamen Aktivitäten oder im Umgang miteinander.
Prägende Erlebnisse
Für die Lagerleitung bestätigt das Tatzä den Wert der Pfadibewegung. Das Lager habe Raum für Begegnungen, Freude und prägende Erlebnisse geschaffen. Gerade diese gemeinsamen Erfahrungen seien es, die den Teilnehmenden lange in Erinnerung bleiben.
Der Blick geht bereits nach vorne
Mit dem Ende des Lagers beginnt nun der Rückbau. Nach und nach verschwinden Zelte und Bauten wieder aus der Degenau, bis die Lagerwiese wieder ihrem ursprünglichen Zweck dient. Was bleibt, sind Erinnerungen an zwei intensive Wochen voller Abenteuer, Freundschaften und gemeinsamer Erlebnisse – und bei vielen bereits die Vorfreude auf das nächste Pfadi-Kantonslager.