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Freizeit
14.07.2026
14.07.2026 19:30 Uhr

Pfadi-Kantonslager geht los

Daki (13), Edi (13), Crash (13) und Mort (12) von der Pfadi Löwenburg Zuzwil freuen sich auf neue Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse im Pfadi-Kantonslager «Tatzä» in Jonschwil.
Daki (13), Edi (13), Crash (13) und Mort (12) von der Pfadi Löwenburg Zuzwil freuen sich auf neue Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse im Pfadi-Kantonslager «Tatzä» in Jonschwil. Bild: Katinka Graf
Mit Rucksäcken, Zelten und Vorfreude reisten am Montag viele Pfadis aus dem Kanton St.Gallen und beiden Appenzell nach Jonschwil. Das Kantonslager «Tatzä» hat offiziell begonnen.

Wo vor wenigen Tagen noch Wiesen und Baumaschinen das Bild prägten, herrscht heute buntes Treiben. Pfadihemd, Halstuch und Rucksack gehören zum Ortsbild, während die ersten Kinder und Jugendlichen in Jonschwil eintreffen. Mit der Anreise der Pfadiabteilungen begann am Montag offiziell das Pfadi-Kantonslager «Tatzä» – das letzte Kantonslager der beiden Appenzell und dem Kanton St.Gallen war vor 14 Jahren.

Vorfreude auf das Abenteuer ist riesig

Nicht nur die Organisatoren fiebern dem Lagerstart entgegen – auch bei den Teilnehmenden ist die Vorfreude gross. Die Pfadiabteilung Löwenburg Zuzwil ist heute Nachmittag mit dem Postauto nach Jonschwil gereist.

Für Daki (13) ist das Kantonslager eine Premiere. Auf die Frage, worauf sie sich am meisten freue, muss sie nicht lange überlegen: «Spass haben.»

Auch Mort (12) kann den Lagerstart kaum erwarten. Anders als viele seiner Kolleginnen und Kollegen kennt er Grosslager bereits vom Bundeslager «Mova» im Jahr 2022. Nun freut er sich vor allem darauf, «Spass zu haben und alles zu erkunden».

Für Edi (13) steht das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt. «Ich freue mich darauf, Leute aus anderen Pfadis kennenzulernen und das Lager zu erkunden», sagt er.

Ähnlich klingt es bei Crash (13). Für ihn ist das Kantonslager ebenfalls Neuland. «Ich freue mich aufs Erkunden und darauf, neue Leute kennenzulernen. Das Lager ist etwas ganz Neues», erzählt er.

Gemeinsam ist allen die Vorfreude auf zwei Wochen voller Abenteuer, neuer Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse. Für viele wird das Kantonslager eines der grössten Pfadierlebnisse.

Daki (13), Edi (13), Crash (13) und Mort (12) von der Pfadi Löwenburg Zuzwil freuen sich auf neue Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse im Pfadi-Kantonslager «Tatzä» in Jonschwil. Bild: Katinka Graf

Abenteuer beginnen nach dem Zeltaufbau

Am heutigen Anreisetag heisst es zunächst: Zelte aufstellen, Küchen einrichten und das neue Zuhause auf Zeit gestalten. Danach bleibt Zeit, den riesigen Lagerplatz zu erkunden und die ersten Kontakte mit Pfadis aus anderen Regionen zu knüpfen.

  • Die Küche muss noch eingeräumt werden. Bild: Katinka Graf
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Eine Zeltstadt für 2'500 Pfadis

In den kommenden zwei Wochen steht auf dem über zehn Hektaren grossen Lagergelände beim Oberstufenzentrum Degenau eine kleine Zeltstadt. Rund 2'500 Kinder, Jugendliche und Leitungspersonen aus den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden verbringen hier gemeinsam das Kantonslager. Unterstützt werden sie von rund 500 Helfenden, darunter etwa 100 ehrenamtliche Organisatorinnen und Organisatoren sowie rund 400 Helfende während der Lagerwochen.

  • Die Zeltlager sind in verschiedenen Nachbarschaften aufgeteilt. Bild: Katinka Graf
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  • Zeltlager der Piostufe. Bild: Katinka Graf
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In den kommenden Tagen erwarten die Teilnehmenden Wanderungen, Geländespiele, Lagerfeuer, Bastelangebote und Wasseraktivitäten. Auf dem Lagerplatz laden verschiedene Begegnungsorte sowie der zentrale Dorfplatz mit Aussichtsturm zum Entdecken und Austauschen ein. Zu den Höhepunkten zählen zudem die feierliche Eröffnungs- und die Schlusszeremonie auf der grossen Bühne.

Dorfplatz mit Aussichtsturm. Bild: Katinka Graf

Märchenwelt mit sprechenden Bären

Unter dem Motto «Tatzä» tauchen die Teilnehmenden in eine fantasievolle Märchenwelt ein. Im Zentrum stehen sprechende Bären und einst durch Portale verbundene «Nachbärschaften», die wieder zusammenfinden sollen. Das Lagermotto begleitet die Kinder und Jugendlichen durch zahlreiche Aktivitäten und Geschichten während der zwei Wochen.

 

Katinka Graf, Wil24 / Redaktion Linth24
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