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Radsport
13.07.2026
13.07.2026 10:16 Uhr

Starke Leistungen bei der UCI Gravel World Series für Kuhn und Frischknecht

Bild: VC Eschenbach
Kevin Kuhn verpasste bei «The Majestics» das Podest als Vierter knapp, Mike Frischknecht glänzte bei seinem Gravel-Marathon-Debüt mit Rang 2.
Dieser Bericht liegt in der Verantwortung des Vereins «VeloClub Eschenbach» und wurde von Linth24 nicht bearbeitet.

Das Rennen «The Majestics» der UCI Gravel World Series verlangte den Athletinnen und Athleten auf 105 Kilometern alles ab. Nach einem schnellen Flachstück wartete der entscheidende Schlussanstieg mit rund 1500 Höhenmetern auf die Fahrer. Mit einer cleveren Renneinteilung und grossem Kampfgeist zeigte Kevin Kuhn vom Heizomat Cube Team bei den Elitefahrern eine starke Leistung und erreichte den ausgezeichneten 4. Rang. Auf's Podest schaffte es Mike Frischknecht vom ZUBI – VC Eschenbach Raceteam, der sich bei seinem ersten Gravel-Marathon mit Rang 2 einen Platz auf dem Podest sicherte. 

Kuhn fährt bei «The Majestics» auf den starken vierten Rang

Beim Rennen der UCI Gravel World Series von Aigle nach Villars-sur-Ollon zeigte Kevin Kuhn (Heizomat Cube Team) eine kämpferische und taktisch starke Leistung. Bereits vor dem Start hatte der Gibswiler den Schlüssel zum Rennen ausgemacht. «Die ersten 60 Kilometer sind fast nur flach, danach geht es auf 25 Kilometern am Stück 1500 Höhenmeter bergauf. Ich freue mich auf die Herausforderung und bin gespannt, wie das wird», sagte Kuhn vor dem Rennen. Entsprechend sparte er auf den schnellen Anfangskilometern möglichst viel Energie und hielt sich geschickt im Feld auf. Wie er später erklärte, sei bereits im Flachstück enorm schnell gefahren worden. «Einer nach dem anderen fiel zurück, mir hat es zeitweise auch weh getan», berichtete der Elitefahrer. Dennoch blieb er seinem Plan treu und fuhr konsequent in seiner eigenen Pace.

Am langen Schlussanstieg musste Kuhn zwar zwei Konkurrenten ziehen lassen, kämpfte sich aber mit letzter Kraft gemeinsam mit einer rund sechsköpfigen Gruppe über den höchsten Punkt der Strecke. In den folgenden Hügelpassagen setzte sich ein weiterer Fahrer ab, während Kuhn alles versuchte, die Lücke nochmals zu schliessen. In der Schlussabfahrt zeigte der Fahrer des Heizomat Cube Teams nochmals seine Klasse, löste sich von seinen Begleitern und sicherte sich nach 3:36 Stunden Renndauer den hervorragenden 4. Rang, lediglich 51 Sekunden hinter dem Sieger. Trotz des knapp verpassten Platzes auf dem Treppchen fiel sein Fazit positiv aus. "Es war ein cooles Rennen und ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung", erklärte Kuhn. Besonders erfreulich sei das Resultat, weil lange Anstiege nicht unbedingt zu seinen Spezialdisziplinen zählen, ergänzt Kuhn erfreut. 

Bild: VC Eschenbach

Frischknecht glänzt mit Podestplatz bei Gravel-Marathon-Debüt

Einen starken Auftritt zeigte Mike Frischknecht vom ZUBI – VC Eschenbach Raceteam, der bei seinem ersten längeren Gravel-Marathonrennen auf Anhieb den 2. Rang belegte. Trotz eines verlorenen Bidons nach einem Schlagloch kam der Eschenbacher gut ins Rennen und positionierte sich auf den flachen Anfangskilometern geschickt in der Spitzengruppe. Im ersten langen Anstieg konnte er sein geplantes Tempo durchziehen und arbeitete sich vom vierten auf den zweiten Platz vor.

Frischknecht berichtete nach dem Rennen, dass er sich mit rund 120 Gramm Kohlenhydraten und mehr als einem Liter Flüssigkeit pro Stunde optimal verpflegt habe. Dennoch hätten ihn nach den langen Abfahrten in den folgenden Anstiegen immer wieder Krämpfe geplagt. «Mit etwas Dehnen, Trinken und viel Kampfgeist konnte ich aber jedes Mal weiterfahren», sagte der VC-Eschenbach-Fahrer. Besonders in den technisch anspruchsvollen Abfahrten spielte Frischknecht seine Stärken aus und machte auf den Führenden regelmässig Zeit gut. Bis zum Ziel kämpfte er um jede Sekunde und überquerte nach 3:05:39 Stunden als hervorragender Zweiter die Ziellinie. Die Freude darüber war riesig. "Ich bin unglaublich glücklich über das Ergebnis", sagte Frischknecht nach dem Rennen. Fast alles sei nach Plan verlaufen, er habe viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und wisse nun, dass er auf dem richtigen Weg sei. Zufriedener könne er kaum sein, hielt der Fahrer des ZUBI – VC Eschenbach Raceteams zudem fest.

VeloClub Eschenbach, Joel Koller
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