E-Bike Abenteurer: Vier Länder in 5 Tagen
Am 1. Juli begann für Fahir Redzepi und Betim Cerimi ein besonderes Abenteuer. Trotz strömenden Regens verabschiedeten sie sich in Rapperswil-Jona von Familie und Freunden und machten sich auf den langen Weg nach Preshevo im Süden Serbiens. 1700 Kilometer liegen vor den beiden Freunden – und schon die ersten Tage zeigten, dass Ausdauer, Durchhaltewillen und eine gute Portion Humor unverzichtbare Begleiter sind.
Tag 1: Nasse Premiere bis Lindau
Der Start hätte kaum ungemütlicher sein können. Dauerregen begleitete die beiden Radfahrer auf den ersten 156 Kilometern. Die Route führte entlang des Walensees und durch das Rheintal bis nach Lindau am Bodensee. Durchnässt, aber zufrieden erreichten sie ihr erstes Etappenziel und konnten sich nach der langen Fahrt erstmals erholen.
Tag 2: Rekorddistanz nach München
Nach der verregneten Premiere zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite. Die bisher längste Tagesetappe führte über mehr als 200 Kilometer nach München. Dort wartete eine ganz besondere Parklösung auf die beiden E-Bikes: Weil man nie weiss, ob das eigene Velo auch anderen gefällt, durften die elektrischen Drahtesel kurzerhand mit aufs Hotelzimmer. Sicher ist sicher.
Tag 3: Mit Tempo nach Salzburg
Von München führte die Reise über 148 Kilometer weiter nach Salzburg. Das sommerliche Wetter sorgte für ideale Bedingungen. Auf längeren Abfahrten erreichten Fahir und Betim Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Trotz vieler Stunden im Sattel blieb die Stimmung ausgezeichnet. Gegen mögliche Sitzbeschwerden half eine bewährte Kombination aus Gel-Sattel und einer grosszügigen Portion Nivea-Crème. Ein Tipp, den Fahir mit einem Schmunzeln an Linth24 weitergab.
Tag 4: Der Katschberg fordert alles
Die vierte Etappe verlangte den beiden Fahrern deutlich mehr ab. Von Salzburg ging es 132 Kilometer bis zum Katschberg. Vor allem die Schlusssteigung hatte es in sich. Auf der Katschberghöhe in 1641 Metern über Meer warteten Rampen mit bis zu 14 Prozent Steigung. Kraft, Ausdauer und eiserner Wille waren gefragt, ehe die wohlverdiente Übernachtung erreicht werden konnte.
Tag 5: Vier Länder auf dem Tacho
Nach den Strapazen des Vortages führte die Reise weiter nach Ljubljana. Damit haben Fahir Redzepi und Betim Cerimi innerhalb von fünf Tagen bereits vier Länder durchquert: die Schweiz, Österreich, Deutschland und Slowenien. Die beiden liegen weiterhin gut im Zeitplan und geniessen die abwechslungsreichen Landschaften ebenso wie die Begegnungen unterwegs.
Am sechsten Reisetag wartet bereits das nächste Ziel: Zagreb in Kroatien. Linth24 begleitet die aussergewöhnliche Tour weiter und berichtet über die nächsten Etappen auf dem Weg nach Preshevo.