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02.07.2026
02.07.2026 17:54 Uhr

32 Millionen Liter Wasser an 1 Tag

Kostbares Gut: Trinkwasser. Der Verbrauch bleibt auch in den kommenden Tagen und Wochen noch hoch. (Symbolbild)
Kostbares Gut: Trinkwasser. Der Verbrauch bleibt auch in den kommenden Tagen und Wochen noch hoch. (Symbolbild) Bild: shutterstock.com
Die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland AG, zu der auch die Wasserversorgung Rapperswil-Jona gehört, produzierte und lieferte letzten Freitag so viel Trinkwasser wie noch nie.

Die Hitzewelle spiegelt sich auch beim Wasserverbrauch: Die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland AG (GWVZO) hat am 26. Juni 2026 mit 32,5 Millionen Liter an einem Tag so viel Trinkwasser produziert und ausgeliefert wie noch nie zuvor. Damit wurde der bisherige Tagesrekord von 32'200 Kubikmetern vom 31. Juli 2018 übertroffen.

Auch über das anschliessende Wochenende blieb der Wasserbezug mit rund 31’000 Kubikmetern pro Tag auf hohem Niveau. 

24 Stunden am Tag

Das Seewasserwerk zwischen Oetwil und Stäfa laufe rund um die Uhr. «Ein solcher Tag ist für den Betrieb anspruchsvoll. Er zeigt aber auch, dass sich sorgfältige Wartung, laufender Unterhalt und viel Erfahrung im Alltag auszahlen», sagt Beat Schüpbach, Betriebsleiter des Seewasserwerks. Trinkwasser sei für die Bevölkerung meistens selbstverständlich verfügbar. «Dahinter stehen Anlagen, die 24 Stunden am Tag zuverlässig funktionieren müssen – und Menschen, die sie betreiben, überwachen und instand halten», ergänzt Schüpbach.

Die GWVZO AG investiere laufend in Betrieb, Unterhalt und Werterhalt ihrer Anlagen. «Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Trinkwasserversorgung der Bevölkerung im Zürcher Oberland.»

Weiterhin grosse Nachfrage

Die GWVZO rechnet auch in den kommenden Tagen mit hohen Wasserbezügen. Einzelne Gemeinden beziehen in diesen Tagen über 90 Prozent des Trinkwassers von der Gruppenwasserversorgung. «Das macht sichtbar, welche Bedeutung das Seewasserwerk für die Versorgungssicherheit im Zürcher Oberland hat», so die GWVZO weiter.

Regen hilft nicht so schnell

Selbst wenn Niederschläge einsetzen, dauere es in der Regel einige Zeit, bis sich lokale Quellen und Grundwasservorkommen spürbar erholen. «Gerade in solchen Phasen wird sichtbar, wie wertvoll Trinkwasser ist», schreibt die GWVZO. Ein bewusster Umgang mit Wasser trage dazu bei, die regionale Versorgung auch bei hohen Verbrauchsspitzen zuverlässig zu unterstützen.

Wichtiger Trinkwasserversorger

Die GWVZO wurde 1956 gegründet. Heute ist sie eine gemeinsame Infrastruktur von 14 Gemeinden bzw. regionalen Wasserversorgungen (Bubikon, Dürnten, Hinwil, Hombrechtikon, Mönchaltorf, Gemeindewerke Pfäffikon ZH, Rüti, Wald, Wetzikon sowie Wasserversorgungs-Genossenschaften Bertschikon, Grüningen, Grüt/Gossau, Hadlikon und Rapperswil-Jona). Die GWVZO ergänzt die lokalen Grund- und Quellwasservorkommen und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Trinkwasserversorgung in der Region auch bei Verbrauchsspitzen sicherzustellen.

www.gwvzo.ch

Wasser sparen – es geht ganz leicht

  • Duschen statt Baden
  • Wasser abstellen, z. B. beim Zähneputzen, Rasieren oder Einseifen.
  • Beim Toilettenspülen die Spartaste oder die Stopp-Funktion nutzen.
  • Tropfende Wasserhahnen ersetzen.
  • Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer verwenden
  • Geschirrspüler nur benützen, wenn er voll beladen ist. Ein voller Geschirrspüler braucht weniger Wasser als das Abwaschen von Hand.
  • Waschmaschine: Öko-Programme nutzen
  • Obst und Gemüse in einer Schüssel statt unter fliessendem Wasser waschen.
  • Im Garten: früh morgens und spät abends giessen, dann ist die Verdunstung am geringsten.

Quelle: hausinfo.ch/KI

Zürioberland24/bt / Redaktion Linth24
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