Kevin Kuhn fährt beim Eislek Gravel in Luxemburg auf Rang 6
Starke Leistung auf anspruchsvoller Strecke
Das Eislek Gravel in Luxemburg verlangte von den Fahrerinnen und Fahrern alles ab. Drei Runden mit gesamthaft rund 2'609 Höhenmetern machten das Rennen zu einer echten Herausforderung.
Kevin Kuhn vom Team Heizomat-CUBE präsentierte sich über weite Strecken des Rennens in hervorragender Verfassung und hielt sich konstant in der Spitzengruppe auf. «Es ist ganz gut gegangen. Ich war immer gut dabei», bilanzierte Kuhn nach dem Rennen.
Auch wenn das Rennen hektisch wurde, liess sich Kuhn nicht aus der Reserve locken. «Ab und an gab es Attacken, aber ich blieb ruhig», erklärte er.
Zusätzlich erschwert wurden die Bedingungen durch die grosse Hitze. Beim Start um 10 Uhr morgens waren die Temperaturen noch erträglich, doch im Verlauf des Tages kletterte das Thermometer auf bis zu 35 Grad. Besonders die letzte Runde wurde zur Hitzeschlacht.
Auf der Schlussrunde suchte Kuhn selbst die Offensive. «Ich wollte attackieren, habe dabei wohl etwas überpaced», sagte er. Gemeinsam mit einer Gruppe von sechs Fahrern schloss er im Anstieg zum Führenden auf. Doch kurz darauf musste Kuhn dem hohen Tempo Tribut zollen und den Kontakt abreissen lassen.
Kurz vor dem Ziel kam es zudem noch zu einem unglücklichen Sturz auf Asphalt. Glücklicherweise blieb es bei leichten Schürfungen.
Trotz der verpassten Chance auf eine noch bessere Platzierung zeigte sich Kuhn mit seinem Abschneiden zufrieden: «Ich bin happy über Rang sechs. Schade, dass ich nicht ganz bis zum Schluss mithalten konnte.»