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Rapperswil-Jona
11.06.2026
12.06.2026 12:28 Uhr

TCS unterstützt Stadttunnel Rapperswil-Jona

Marcel Aebischer, Präsident TCS Sektion St.Gallen–Appenzell I.Rh, hofft auf ein positives Signal der Bevölkerung, um eines der zentralen Verkehrsprojekte für Rapperswil-Jona und das Linthgebiet zum Erfolg zu führen.
Marcel Aebischer, Präsident TCS Sektion St.Gallen–Appenzell I.Rh, hofft auf ein positives Signal der Bevölkerung, um eines der zentralen Verkehrsprojekte für Rapperswil-Jona und das Linthgebiet zum Erfolg zu führen. Bild: Linth24
Der TCS St.Gallen-Appenzell I.Rh. empfiehlt am 14. Juni ein Ja zum Planungskredit für den Stadttunnel Rapperswil-Jona und verweist auf dessen Nutzen für Stadt und Quartiere.

Die Stadt Rapperswil-Jona und der Kanton St.Gallen wollen Rapperswil-Jona vom Verkehr entlasten. Am 14. Juni 2026 haben die Stimmberechtigten die Gelegenheit, dem Planungskredit für den Stadttunnel zuzustimmen.

Die TCS Sektion St.Gallen-Appenzell I.Rh. begrüsst, dass das Projekt nach dem Grundsatz-Ja vom September 2023 mit 59,5 Prozent Zustimmung den nächsten Schritt machen kann. Die Stimmberechtigten könnten nun mit einem Ja zum Planungskredit die weitere Planung ermöglichen.

Quartiere sollen entlastet werden

Nach Ansicht des TCS ist das Projekt aus ökonomischer und ökologischer Sicht ausgewogen und durchdacht. Zudem verursache es keine weitere Flächenversiegelung. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur werde sich positiv auf die Stadtentwicklung auswirken und die Quartiere entlasten.

Der öffentliche Verkehr werde nicht eingeschränkt, während die Strassen in den Quartieren verkehrsarmer würden. Ohne das Projekt drohten tägliche Staus, der öffentliche Verkehr würde an seine Grenzen stossen und die Quartiere würden unnötig belastet. Dank fortlaufend umgesetzter Verbesserungsmassnahmen könne die Stadt die zukünftigen Mobilitätsaufkommen führen und verteilen. Mit dem Stadttunnel werde ein immenser Mehrwert für die heutige und die kommenden Generationen geschaffen.

Weniger Staus, mehr Qualität

Der TCS verweist auf die kantonalen Abstimmungen dieses Frühjahrs. Die Stimmberechtigten sagten Ja zu WilWest mit 54,68 Prozent und zur Kantonsstrasse zum See mit Anschluss Witen mit 54,02 Prozent.

Für WilWest sprachen sich 47 Gemeinden und sechs Regionen aus. Die gemeinde- und kantonsübergreifende Zusammenarbeit habe ihre Wirkung gezeigt und sich ausbezahlt. Auch die Kantonsstrasse zum See erhielt mit 83'034 Ja-Stimmen breite Unterstützung. Das Projekt soll Goldach und Rorschach künftig entlasten.

Langsamverkehr profitiert

Gemäss TCS zeigen beide Vorhaben, dass die Bevölkerung die Vorteile von Strasseninfrastrukturprojekten erkenne. Von Tunnellösungen profitierten Fussgängerinnen und Fussgänger, Velofahrende, Autofahrerinnen und Autofahrer, Motorradfahrende sowie der Lastwagenverkehr. Tunnels benötigten nur minimalen Raum, der ansonsten nicht genutzt werde. Dadurch entstehe oberirdisch zusätzlicher Platz.

Vito Leo, Präsident der TCS Regionalgruppe See-Gaster engagiert sich seit Jahren für Verkehrslösungen im Linthgebiet. Bild: Markus Arnitz

Regionalgruppe für den Stadttunnel

Der Einsatz für den Stadttunnel wird seit Jahren auch von Vito Leo, Präsident der TCS Regionalgruppe See-Gaster, mitgetragen. Er engagiert sich für eine langfristige Verkehrslösung in Rapperswil-Jona und unterstützt die Bestrebungen, die Stadt und ihre Quartiere vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Auch im Zusammenhang mit dem Planungskredit von 3,8 Millionen Franken für die Gestaltung der Stadt- und Strassenräume setzt er sich für die Weiterentwicklung des Projekts ein.

Klare Empfehlung des TCS

Für den TCS steht fest: Tunnels sind die effizientesten und sichersten Lösungen für den strassengebundenen Verkehr. Die TCS Sektion St.Gallen-Appenzell I.Rh. spricht sich deshalb für ein Ja zum Planungskredit für den Stadttunnel Rapperswil-Jona aus.

MM TCS / Linth24
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