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Kanton
11.06.2026

Kantonsverwaltung: 5'341 Personen

Das Amt für Statistik des Kantons St.Gallen hat die neusten Zahlen zum Personal der kantonalen Verwaltung publiziert. (Symbolbild)
Das Amt für Statistik des Kantons St.Gallen hat die neusten Zahlen zum Personal der kantonalen Verwaltung publiziert. (Symbolbild) Bild: Christopher Chandiramani, Linth24
Per 31. Dezember 2025 betrug der Personalbestand der St.Galler Kantonsverwaltung 5'341 Personen. Bei der Führung und Teilzeitarbeit sind die Geschlechterunterschiede beträchtlich.

Die Zahlen der kantonalen Personalstatistik werden jährlich durch das Amt für Daten und Statistik des Kantons St.Gallen aktualisiert. Die Personalstatistik umfasst die Beschäftigten der kantonalen Verwaltung im engeren Sinne sowie der Berufsfach- und Mittelschulen. Sie gibt Auskunft über den Anteil Lernender sowie die Geschlechterverteilung in Führungspositionen und in der Teilzeitarbeit.

5'341 Personen im engeren Sinne

Der Personalbestand der kantonalen Verwaltung im engeren Sinne betrug am 31. Dezember 2025 5'341 Personen. Dazu kamen 2'103 Lehrpersonen. Nicht mehr berücksichtigt sind die öffentlich-rechtlichen Institutionen wie die Universität St.Gallen oder HOCH Health Ostschweiz. Sie publizieren ihre Personalkennzahlen in eigener Verantwortung, zum Beispiel im Geschäftsbericht. Auch sind nicht alle diese Institutionen dem kantonalen Personalinformationssystem angeschlossen, so dass die Daten nicht vollständig vorliegen.

Frauen in Führungspersonen schwächer vertreten

Bei den Führungsfunktionen sind die Frauen in der Verwaltung nach wie vor deutlich schwächer vertreten als die Männer. Ihr Anteil liegt bei gut einem Viertel. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Departementen: 40 Prozent oder mehr weisen das Departement des Innern, die Staatskanzlei sowie das Gesundheitsdepartement auf. Ein Fünftel oder weniger sind es im Bau- und Umwelt- sowie im Sicherheits- und Justizdepartement. Umgekehrt ist der Anteil Frauen in einer Teilzeitanstellung (mit einem Beschäftigungsgrad unter 90 Prozent) deutlich höher als derjenige bei den Männern. Am meisten Teilzeit arbeitende Frauen finden sich im Gesundheitsdepartement (74,6%), am wenigsten im Sicherheits- und Justizdepartement (51,0%). Dreissig Prozent und mehr Teilzeit arbeitende Männer gibt es in der Staatskanzlei, im Gesundheitsdepartement und im Departement des Innern. Weniger als zwanzig Prozent sind es im Bau- und Umwelt- sowie im Sicherheits- und Justizdepartement.

Die Zahlen liegen nicht als Zeitreihe vor, weil sich die Werte von Jahr zu Jahr wegen Reorganisationen (zum Beispiel Verselbständigung von Organisationseinheiten) nur schwer vergleichen lassen.

www.statistik.sg.ch / Redaktion Linth24
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