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Fussball
21.05.2026

GC rettet sich im Barrage-Krimi

Die Erlösung: Captain Abrashi jubelt über den dramatischen Sieg.
Die Erlösung: Captain Abrashi jubelt über den dramatischen Sieg. Bild: Screenshot
GC bleibt in der Super League. Die Zürcher gewinnen das Barrage-Rückspiel gegen Aarau nach hochdramatischer Schlussphase in der Verlängerung 2:1.

Anders als beim zähen Hinspiel entwickelt sich im Letzigrund sofort ein intensiver Barrage-Fight. GC startet mutig und setzt Aarau früh unter Druck. Vor allem Krasniqi und Asp Jensen sorgen immer wieder für Unruhe, doch zunächst fehlen die klaren Abschlüsse.

Asp Jensen legt vor

Nach einer halben Stunde belohnt sich GC dann doch: Asp Jensen bedient Lee im Strafraum, der clever auf Lovro Zvonarek zurücklegt. Der Kroate trifft flach zur verdienten Führung.

Traumtor schockt die Hoppers

Kurz vor der Pause folgt allerdings der Rückschlag. Nach einem Einwurf nimmt Elias Filet den Ball mit der Brust an und erzielt per spektakulärem Seitfallzieher das 1:1 – ein Treffer der Marke Traumtor.

In der Schlussphase der regulären Spielzeit kochen die Emotionen hoch. Lee schwächt GC mit einer unnötigen Tätlichkeit und sieht Rot. Trotzdem retten sich die Zürcher in die Verlängerung.

Ngom sorgt für Erlösung

Dort gleicht sich die Spielerzahl wieder aus: Aaraus Obexer trifft den eingewechselten Captain Abrashi mit dem Fuss im Gesicht und fliegt ebenfalls vom Platz.

Die Entscheidung fällt wenig später vom Penaltypunkt. Hassane holt den entscheidenden Elfmeter heraus, Tsiy Ndenge? Nein – diesmal übernimmt Ngom Verantwortung und verwandelt zum 2:1. Aarau findet keine Antwort mehr.

GC zittert sich damit zum Klassenerhalt – und sorgt für Jubelszenen am Ende einer verkorksten Saison.

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