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Region
20.05.2026
21.05.2026 05:47 Uhr

Alters-Drehscheibe für die Zürichsee Linth-Region

 Die Kaltbrunner Gemeindepräsidentin Daniela Brunner baut die Altersdrehscheib für die Linth-Region auf.
Die Kaltbrunner Gemeindepräsidentin Daniela Brunner baut die Altersdrehscheib für die Linth-Region auf. Bild: zVFg
Die neun Linth-Gemeinden von Schmerikon bis Amden bauen unter Führung von Daniela Brunner, Gemeindepräsidentin von Kaltbrunn, eine neue Koordinationsstelle für Altersfragen auf.

Die Linth-Gemeinden Eschenbach, Schmerikon, Uznach, Gommiswald, Kaltbrunn, Benken, Schänis, Weesen und Amden planen den Aufbau einer regionalen Anlaufstelle für Altersfragen – faktisch eine Erweiterung der in Rapperswil-Jona bereits eingeführten «Drehscheibe». Sieben Gemeinden haben dem Start im Sommer 2026 bereits zugestimmt. Eschenbach und Schmerikon sollen voraussichtlich 2027 folgen.

Auftrag geht an Spitex Linth

Ziel der Beratungsstelle ist eine frühzeitige und bedarfsgerechte Beratung, damit ältere Menschen möglichst lange zu Hause bleiben können. Um den Dienst aufzubauen, lud die Region Zürichsee-Linth fünf Institutionen ein, Offerten einzureichen. Der Auftrag ging an die Spitex Linth. Ausschlaggebend waren die bestehende Tätigkeit im Altersbereich, die Einbindung in die vorhandene Struktur sowie das kostengünstigste Angebot.

Ex-Gemeindepräsidentin Brunner

Mit dem Aufbau der neuen Anlaufstelle wird die heutige Gemeindepräsidentin von Kaltbrunn, Daniela Brunner, betraut. Sie gibt Ende Mai ihr Amt ab und stösst anschliessend zur Spitex Linth. Bereits Mitte Juni 2026 startet sie mit dem Aufbau der Regionalen Informations- und Beratungsstelle Alter.

Glücksfall für die Region

Während ihrer Amtszeit als Gemeindepräsidentin beschäftigte sich Daniela Brunner auf strategischer Ebene mit Alters- und Gesundheitsfragen und realisierte das Erneuerungs- und Neubauprojekt des Alterszentrums Sonnhalde. Zusätzlich absolvierte sie eine Aus- und Weiterbildung in Gerontologie.

Bei Spitex Linth ist die Freude gross. Präsident Peter Göldi bezeichnet die Verpflichtung als «Glücksfall». Geschäftsleiterin Christine Schnyder hebt neben der fachlichen Qualifikation auch den Teamgeist von Daniela Brunner hervor.

Beratung für ältere Menschen

Die Region Zürichsee-Linth zeigte im Bericht «Integrierte Versorgung im Alter» im vergangenen Herbst den Bedarf einer regionalen Anlaufstelle auf. Ältere Menschen und ihre Angehörigen stünden oft vor finanziellen, gesundheitlichen oder sozialen Herausforderungen und benötigten Unterstützung. Gemäss aktueller Statistik wird sich die Zahl der über 80-Jährigen in den kommenden 25 Jahren auf gut 10’000 Menschen verdoppeln.

MM/Linth24
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