Unsichere Zukunft des Spitals Linth
Zwar ist der Standort bis 2031 gesichert, ein langfristiges Bekenntnis fehlt jedoch weiterhin. Dies verunsichert nicht zuletzt die Bevölkerung.
Versorgung laut Regierung gesichert
Die Regierung sieht die medizinische Versorgung im Linthgebiet auch ohne das Spital Linth gewährleistet. Begründet wird dies mit der Erreichbarkeit anderer Akutspitäler innerhalb von 30 Minuten, etwa in Lachen, Männedorf oder Wetzikon. Zudem würden bereits heute viele Patientinnen und Patienten Spitäler ausserhalb von Uznach nutzen.
Kritik aus der Region
Politikerinnen und Politiker aus See-Gaster kritisieren diese Haltung. Sie befürchten langfristige Unsicherheit für Bevölkerung und Personal und verlangen eine klarere Strategie für die regionale Spitalversorgung. Besonders bemängelt wird, dass der Kanton zwar offen für Kooperationen sei, aber zu wenig aktiv auf Nachbarkantone zugehe.
Belastung für Mitarbeitende
Der frühere befristete Leistungsauftrag habe laut Spitaldirektorin Nicole Ruhe zu grosser Unsicherheit geführt. Die Diskussionen über eine mögliche Schliessung hätten Mitarbeitende stark belastet, so Ruhe auf Anfrage der «Linth-Zeitung». Oder mit anderen Worten: Trotz verbesserter Wirtschaftlichkeit bleiben in der Region Zweifel an der langfristigen Zukunft des Spitals bestehen.