Der Start gelang nach Mass. Cobel Sow traf nach Vorarbeit von Janis Lüthi früh zur Führung (3.). Bellinzona antwortete umgehend – Rossier glich praktisch im Gegenzug aus (3.). Die Partie war sofort offen, doch die Gäste blieben klar in ihren Abläufen.
Kontrolle mit Tempo
Rapperswil-Jona schlug eiskalt zurück. Nach einem schnellen Umschaltmoment vollendete Yannis Ryter zur erneuten Führung (33.). Kurz vor der Pause folgte der nächste Wirkungstreffer: Florian Kamberi verwandelte einen Penalty souverän zum 1:3 (42.). Eine Phase, in der der FCRJ seine Chancen konsequent nutzte.
Stabil geblieben
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bellinzona den Druck. Vogt verkürzte nach knapp einer Stunde auf 2:3 (59.) und brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Die Tessiner suchten den Ausgleich, kamen auch zu Abschlüssen (18 insgesamt). Rapperswil-Jona blieb jedoch stabil, verteidigte kompakt – und lauerte weiter auf Umschaltmomente.
Späte Entscheidung
Die Schlussphase hatte es in sich. Bellinzona vergab die grosse Chance auf den Ausgleich, als Mayorga einen Elfmeter an die Latte setzte (90.+1). Kurz darauf fiel die Entscheidung auf der anderen Seite: Nach einem schnellen Angriff schob Filipe de Carvalho aus kurzer Distanz zum 2:4 ein (90.+5).
Verdienter Sieg
Am Ende steht ein Auswärtssieg, der auf Effizienz und Klarheit in den entscheidenden Momenten beruht. Rapperswil-Jona nutzt seine Chancen – und nimmt verdient drei Punkte aus dem Tessin mit.