Hofladen einmal anders
Angeschrieben ist das Lokal an der Kantonsstrasse zwischen Schübelbach und Siebnen auf einem Herz mit «Hofladen». Das ist es natürlich auch, aber was Ulrich Ebert daraus gemacht hat, ist mehr als ein herkömmlicher Hofladen.
In einem ehemaligen Stall wurde die Decke mit Stahlträgern und neuen Holzbrettern versehen, die Rinnen wurden mit Holzschnitzeln aufgefüllt und die Wände gekalkt. Durch wenige Fenster und die Türe kommt Tageslicht herein. Die Waren sind in Kisten und auf Tablaren gestapelt. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt die Kundschaft die Spezialitäten.
Lebensmittel im eigenen Stall
In einer Ecke des Ladens befindet sich das Gemüse. Noch ist es teilweise eingekauft. Im Sommer ist dann immer mehr aus eigener Produktion. Ebert baut auf einer Fläche von circa einer Hektare Gemüse an.
Seit August letzten Jahres verkauft Ebert seine Lebensmittel im ehemaligen Stall. Vorher war es nur eine Auslage auf einem Tisch mit Sonnenschirm neben dem Gebäude. Doch diese Methode war anfällig auf Regen und Wind, deshalb hat er sich für das feste Gebäude entschieden.
Extraordinäre Nahrungsmittel
Im Angebot sind auch selber geröstete Kakaobohnen, Kokosblütenzucker, Weihrauch, Erikablüten, Hagebuttenpulver oder Ackerschachtelhalm. Auch Nüsse, Alpkäse von der Alp Ämpächli bei Elm, Bio-Weine oder Leinöl der Firma Naturkraftwerke in Aathal liegen zum Kaufen bereit. Sogar Schokolade, Tee und nicht zu vergessen Äpfel und Most aus Lachen.
Wer Supermärkten eher aus dem Weg geht, dem bereiten die Auslagen des Hofladens sicher Freude.
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