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Schweiz
11.03.2026

Roger Elsener neuer SRF-Direktor

Roger Elsener übernimmt die Nachfolge von Nathalie Wappler.
Roger Elsener übernimmt die Nachfolge von Nathalie Wappler. Bild: zVg
Roger Elsener wird per 1. Mai neuer Direktor des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). Der 47-jährige Zentralschweizer aus Menzingen übernimmt die Nachfolge von Nathalie Wappler.

Der bisherige Zattoo-CEO soll SRF inhaltlich stärken, die Digitalisierung vorantreiben und besonders das junge Publikum wieder stärker an den Sender binden.

Gut dotierte Führung

Trotz laufender Sparmassnahmen bleibt die Führung der SRG gut dotiert: Elsener tritt in eine Geschäftsleitung ein, deren Mitglieder als Fach- und Führungspersönlichkeiten zentral für die Transformation des Medienunternehmens verantwortlich sind.

Vom Streaming zum SRF

Elsener kennt den Schweizer Medienmarkt aus diversen Perspektiven: Nach Stationen bei CH Media, 3+ Gruppe, AZ Medien und Viacom führte er Zattoo als CEO und brachte den Streamingdienst an die Spitze der Schweizer Internet-TV-Anbieter. Sein Studium der Publizistik schloss er 2003 an der Universität Zürich ab. Heute lebt er wieder in seinem Geburtsort Menzingen, ist verheiratet und Vater.

Digitalstrategie und junges Publikum

Als neuer SRF-Direktor soll Elsener die Programme weiterentwickeln, digitale Angebote ausbauen und die veränderten Sehgewohnheiten berücksichtigen. «Roger Elsener vereint Medienkompetenz, Innovationskraft und ein tiefes Verständnis für den Schweizer und internationalen Medienmarkt», sagt SRG-Generaldirektorin Susanne Wille.

Besonderes Augenmerk soll auf der jungen Zielgruppe liegen: Streaming, Onlineangebote und interaktive Formate sollen SRF modern und relevant halten.

Führung in Zeiten der Transformation

Elsener komplettiert die neue SRG-Geschäftsleitung zusammen mit Nicolas Pernet (Direktor Angebot) und Moritz Stadler (Direktor Operationen). Ziel sei die Umsetzung des Transformationsprojekts «Enavant SRG SSR» – für ein schlankeres, digitaleres und beweglicheres Medienunternehmen, so heisst es von der SRG.

Lukas Bruhin, Präsident SRG Deutschschweiz, lobt Elsener für seine «Bodenständigkeit, Klarheit und Offenheit» und sieht ihn als idealen Kapitän in einer Phase, in der digitale Umstellung, Sparmassnahmen und Service-public-Auftrag eng ineinandergreifen.

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