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Schweiz
08.03.2026
08.03.2026 15:06 Uhr

Nein zum Klimafonds – Ja zum Bargeld-Gegenvorschlag

Die Klimafonds-Initiative wird vom Stimmvolk versenkt.
Die Klimafonds-Initiative wird vom Stimmvolk versenkt. Bild: Archiv
Das Stimmvolk hat zwei weitere nationale Vorlagen entschieden: Die Klimafondsinitiative scheitert klar - mit 71 Prozent Nein-Stimmen. Gleichzeitig sagt eine deutliche Mehrheit Ja zum Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative.

Die Schweizer Stimmberechtigten haben die Klimafondsinitiative deutlich abgelehnt. Hochrechnungen zeigen, dass der Vorschlag für einen milliardenschweren Fonds zur Finanzierung von Klimaschutz und Energiewende keine Mehrheit findet.

Klimafonds zu teuer

Die Initiative wollte jährlich zwischen 0,5 und 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in einen Klimafonds einzahlen. Damit sollten unter anderem erneuerbare Energien, Gebäudesanierungen und nachhaltige Infrastruktur gefördert werden, um die Schweiz bis 2050 klimaneutral zu machen.
 
Gegner kritisierten vor allem die hohen staatlichen Kosten und verwiesen auf bestehende Klimaprogramme. Der Bundesrat hatte die Initiative zur Ablehnung empfohlen.

Ja zum Bargeld-Gegenvorschlag

Angenommen wird hingegen der direkte Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament zur Bargeld-Initiative. Laut Hochrechnungen sagen rund 73 Prozent Ja dazu, während die Initiative selbst mit rund 55 Prozent Nein scheitert.

Der Gegenvorschlag hält neu in der Bundesverfassung fest, dass der Franken die Währung der Schweiz ist und die Versorgung mit Bargeld gewährleistet sein muss.

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