Linth24: Herr Brunschwiler, der Kampf um die Steuerprozente ist überall derselbe. In Uznach ging er zwar pfleglich über die Bühne, in Rapperswil-Jona aber nicht – wie jetzt in Schmerikon. Zuerst die Frage: Wie konnte es passieren, dass die Absage der GPK zur Steuererhöhung nicht in den Bericht zu Bürgerversammlung vom 30. März einfloss?
Brunschwiler: Wir haben in der Tat der Terminplanung der GPK nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt. Der GPK-Bericht wurde uns zugestellt als wir das «Gemeindeblatt Schmerikon» bereits gedruckt hatten. Wir nahmen wohl zu selbstzufrieden an, dass die GPK wie bis anhin keine vom Gemeinderat abweichende Anträge stellt.