Die künftigen Banknoten zeigen auf der einen Seite verschiedene Pflanzenmotive. Auf der anderen Seite sind Sujets aus Architektur, Kultur, Verkehr und Landschaft dargestellt. Die Gestaltung soll unterschiedliche Höhenlagen der Schweiz sowie deren Natur- und Kulturräume symbolisch verbinden.
Wettbewerb mit 300 Gestaltern
Am Wettbewerb beteiligten sich ursprünglich mehr als 300 in der Schweiz tätige Gestalter. Die SNB wählte daraus zwölf Konzepte aus, die in mehreren Phasen beurteilt wurden. Neben einem Expertenbeirat beteiligten sich im Sommer 2025 auch mehr als 100’000 Personen an einer öffentlichen Abstimmung.
Mit dem Entscheid beauftragt die SNB nun das Team von Emphase mit der grafischen Entwicklung der zehnten Schweizer Banknotenserie. Das endgültige Erscheinungsbild der Noten wird allerdings erst später festgelegt. Der Bankrat der SNB entscheidet über das finale Design.
Gedruckt werden die Banknoten wie bisher bei Orell Füssli in Zürich, einem auf Sicherheitsdruck spezialisierten Unternehmen.
40 Rappen für Entwicklung, Papier und Druck.
Banknoten sind in der Schweiz gesetzliches Zahlungsmittel und müssen grundsätzlich zur Begleichung von Geldschulden angenommen werden. Händler können Bargeld jedoch ausschliessen, sofern sie dies vor der Leistung klar kommunizieren.
Hoher Bargeldumlauf
Der Bargeldumlauf bleibt in der Schweiz hoch: 2024 waren durchschnittlich rund 514 Millionen Banknoten im Umlauf, mit einem Gesamtwert von etwa 73.3 Milliarden Franken. Wertmässig dominiert die 1000-Franken-Note, die fast die Hälfte des gesamten Notenumlaufwerts ausmacht.
Die Ausgabe der neuen Banknotenserie wird frühestens Anfang der 2030er-Jahre erwartet. Die zwölf Wettbewerbsentwürfe werden vom 5. bis zum 15. März im Forum der Schweizerischen Nationalbank an der Fraumünsterstrasse in Zürich öffentlich ausgestellt.