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Rapperswil-Jona
25.02.2026
26.02.2026 15:46 Uhr

Eine Strasse für Jonas Zukunft

Projektierte Verbindung ab St. Gallerstrasse / Bollwies-Kreuzung zur Porthofstrasse.
Projektierte Verbindung ab St. Gallerstrasse / Bollwies-Kreuzung zur Porthofstrasse. Bild: Linth24
Die Bürgerversammlung vom 9. März stimmt über ein einziges Traktandum ab – die wichtige Erschliessung des Gebiets Porthof in Jona. Ein Meilenstein für Jona’s Entwicklung. Von Bruno Hug

Es kommt nicht oft vor, dass die Bürgerschaft von Rapperswil-Jona nur über ein Geschäft befindet. Es geht um die künftige Verkehrserschliessung des Entwicklungsgebiets Porthof in Jona wo wegen einer geplanten Überbauung ein schneller Entscheid gefordert ist  

7500 Quadratmeter als Schlüssel

Unterhalb der Mercedes-Garage Auto-Trachsler, Jona (ehemals Garage Reiser) wollen die Eigentümer das rund 7500 Quadratmeter grosse Grundstück überbauen. Erschliessen können sie es über die Porthofstrasse.

Nun ist es der Stadt gelungen, mit der Eigentümerschaft eine Vereinbarung zu erzielen: Durch ihr Grundstück soll später eine Strasse zwischen der St. Gallerstrasse und der Porthofstrasse gebaut werden können. Damit wird ein zusätzlicher Zubringer für das über hunderttausend Quadratmeter grosse Joner Entwicklungsgebiet Porthof, Erlen Süd und Portacher geschaffen.

Nun zu projektierende und später zu bauende Strasse zwischen Bollwies-Kreuzung und Porthofstrasse in Jona Bild: Linth24

Amag-Kreuzung überlastet

Die Strasse wird für die Entwicklung von Jona zum verkehrstechnisch wichtigen Eckpfeiler. Denn heute lastet praktisch der ganze Verkehr in diesem Gebiet auf der Feldlistrasse, respektive, geht über die permanent überlastete Amag-Kreuzung.
Ohne eine zusätzliche Anbindung des riesigen Gebietes südlich der St. Gallerstrasse wird dieser Stadtteil dereinst verkehrstechnisch zum Problem.

Wichtigste Wachstumszone

Das Gebiet Porthof und Portacher Nord und Süd (westlich Jumbo Baumarkt) ist Jonas wichtigste Wachstumszone. Es umfasst Flächen von weit über 50'000 Quadratmeter Bauland. Dabei ist die mehrere zehntausend Quadratmeter grosse Landwirtschaftsfläche der Familie Karl Murer noch nicht einmal eingerechnet, welche langfristig Teil der Entwicklung von Jona werden dürfte.

400'000 Franken-Kredit

Für die nun projektierende und später zu realisierende Erschliessungsstrasse beantragt der Stadtrat einen Projektierungskredit von 400'000 Franken. Wird dieser abgelehnt, würde sich Rapperswil-Jona im Bereich Jona Süd seine eigene Zukunft verbauen. Denn, wird die Strasse jetzt nicht projektiert, wird die Bauparzelle unterhalb der Mercedes-Garage überbaut. Damit wäre die Chance vertan, die geplante Erschliessungsstrasse später zu bauen.

Am 9. März an der Bürgerversammlung geht es also um Weitsicht und die Entwicklung von Jona. Und um die Frage, ob die Stadt ihre strategischen Chancen nutzt – oder verstreichen lässt.

Bruno Hug
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