ESAF-Verkehr: Chaos vermeiden
Wer zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest nach Mollis pilgert, tut gut daran, den Autoschlüssel stecken zu lassen. Die Organisatoren und die Polizei sind sich einig: Das Glarnerland platzt an jenem Wochenende aus allen Nähten. 500 Extrazüge und ein fein getaktetes Shuttle-Netz sollen die Massen im Gleichschritt an den Ring führen. Wer clever ist, steigt ein, lehnt sich zurück und spart sich die Nerven.
Rote Zonen und harte Schranken
Das Auto? Nur mit Sonderbewilligung. Ab Samstagmorgen um eins bis Sonntagabend ist Mollis in Zonen aufgeteilt, die strenger bewacht werden als ein Heuschober vor dem Föhnsturm. Ohne Plakette kein Einlass. Auch Brücken, Pässe und ganze Strassenabschnitte werden dichtgemacht. Der Pragel bleibt von Freitag bis Sonntag gesperrt, der Klausen immerhin stundenweise.
Kantonsstrasse offen – fast alles andere dicht
Eine beruhigende Nachricht gibt es: Die Kantonsstrasse zwischen Bilten und Linthal bleibt während des ganzen Festwochenendes ohne Einschränkung befahrbar. Wer also nur durchs Tal will, kommt durch. Doch für alle, die näher ans Festgelände möchten, gelten harte Regeln.
Von Samstag, 30. August, 01.00 Uhr bis Sonntag, 31. August, 24.00 Uhr sind zentrale Achsen gesperrt – einzig bewilligter ESAF-Verkehr darf sie nutzen. Betroffen sind:
- der Autobahnzubringer Glarnerland
- die Autobahnausfahrt Weesen
- die Zufahrt Gäsi
- sämtliche Linth-Brücken in Näfels, Mollis und Netstal
Für die Region heisst das: Wer nach Weesen oder Amden will, muss den Umweg über Bilten – Schänis – Ziegelbrücke nehmen.
Leben mit Schranken
Auch die Einheimischen müssen sich auf ein Wochenende voller Umwege einstellen. Von Samstag, 01.00 Uhr, bis Sonntag, 22.00 Uhr sollen die Bewohnerinnen und Bewohner von Mollis und dem Kerenzerberg ausschliesslich die Kerenzerbergstrasse als Zu- und Wegfahrt benutzen. Eine direkte Querung der Linth bleibt in dieser Zeit nur Fussgängern und Velofahrern bei der unteren Linthbrücke vorbehalten.
Teurer Parkplatz, weiter Weg
Wer dennoch auf vier Rädern kommt, darf tief in die Tasche greifen. Parkplätze entlang des Autobahnzubringers kosten und selbst dann endet die Reise nicht vor der Arena. Shuttlebusse und ein Fussmarsch von zwanzig Minuten sind inklusive. Falschparkieren? Keine gute Idee: Bussen und Abschleppwagen warten schon.
Fazit: Ein klares Signal
Das ESAF 2025 ist ein Fest fürs Volk, aber nicht fürs Auto. Wer Gelassenheit und gute Stimmung im Gepäck haben will, steigt besser in den Extrazug. So bleibt das Volksfest ein Fest und kein Stau-Marathon.
Parkplatz-Ticket unbedingt online bestellen: https://glarnerland.ch/de/esaf-2025-glarnerland/parkplaetze-am-esaf-2025-glarnerland.html
Ein rigoroses Parkregime herrscht in den Tagen vor, während und nach dem Fest. Geparkte Fahrzeuge werden streng kontrolliert. Parkieren ist nur auf markierten Parkplätzen erlaubt, die Parkzeiten sind beschränkt (je nach Parkplatz) und darüber gegen Gebühr. Fehlverhalten führt zu Bussen und bei Behinderung wird das fehlbare Fahrzeug in Absprache mit der Kantonspolizei zu Lasten des Halters abgeschleppt.