H16-Unfall fordert 3 Todesopfer
Update: Kapo meldet drittes Todesopfer
In einem Update von Donnerstagvormittag zum schweren Unfall informiert die Kantonspolizei St.Gallen über ein drittes Todesopfer. Der 67-jährige Autofahrer, der nach dem Unfall von der Rega ins Spital geflogen wurde, sei mittlerweile dort verstorben.
Am Mittwoch (14.08.2024), um 9:50 Uhr, habe die automatische Unfalldetektion im Wihaldentunnel der Umfahrung H16 der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Unfallereignis angezeigt, so die Kantonspolizei St.Gallen.
Wucht der Frontalkollision führt zu Folgekollision
Gemäss jetzigem Kenntnisstand fuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Umfahrung H16 von Wil in Richtung Wattwil. Dabei geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn, woraufhin es frontal mit dem entgegenkommenden Lastwagen eines 48-jährigen Chauffeurs kollidierte. Durch die Wucht der Kollision wurde das Auto zurückgeschleudert und kollidierte mit dem ebenfalls in Richtung Wattwil fahrenden Autos einer 78-jährigen Frau.
Der Lastwagen überquerte nach der Kollision die Gegenfahrbahn und prallte in ein weiteres entgegenkommendes Auto eines 67-jährigen Mannes und seiner 73-jährigen Beifahrerin. Das Auto wurde gegen die Tunnelwand gedrückt und vom Lastwagen mehrere Meter mitgezogen.
Unfallverursacher und Mitfahrerin im dritten Auto tot
Der 49-jährige unfallverursachende Schweizer verstarb auf der Unfallstelle. Er war in der Region wohnhaft. Die 78-jährige Frau im dahinter folgenden Auto wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Der 67-jährige Autofahrer im dritten Auto wurde durch den Unfall schwerst verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Seine 73-jährige Schweizer Beifahrerin aus dem Kanton Zürich wurde tödlich verletzt. Der Lastwagenchauffeur blieb körperlich unverletzt.
Grossaufgebot der Einsatzkräfte und mehrstündige Sperrung
Es stand ein Grossaufgebot von Einsatzkräften bestehend aus mehreren Patrouillen und Fachspezialist/-innen der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst und die Rega mit medizinischem Fachpersonal und die Staatsanwaltschaft sowie das Institut für Rechtsmedizin im Einsatz. Die Feuerwehr war für die Bergung zuständig.
Die Umfahrungsstrasse H16 wurde mehrere Stunden gesperrt und musste vom Unterhaltsdienst gereinigt werden.