Anpassungen bei Flussbad Grynau
Seit der Eröffnung des Flussbads in der Grynau vor rund zehn Jahren, nahm die Besucherfrequenz an der Linth stetig zu. Dies führte an warmen Tagen immer wieder zu Parkierungsengpässen und Friktionen mit der Landwirtschaft. Durch die Einführung eines Mobilitätsmanagements, welches primär auf die Schaffung provisorischer Parkplätze und die Einführung einer Parkgebühr fokussierte, hat sich die Situation 2023 ein wenig entspannt.
Weitere Verkehrsberuhigung und mehr Veloabstellplätze
Zur weiteren Verkehrsberuhigung bauen die Gemeinden Uznach und Tuggen 2024 ihr Mobilitätsmanagement weiter aus. Das Parkierungssystem Parking Pay wird auf Uzner Seite auf die temporären Parkfelder ausgeweitet. Auf der Tuggner Seite wird neu Twint als Zahlungsmittel für die Parkgebühr eingeführt. Bezahlt wird beidseitig bequem per Handy – stundenweise oder pauschal für den ganzen Tag. Weiters werden an neuralgischen Wochenendtagen Verkehrslotsen eingesetzt. Diese regeln den Verkehr und stellen sicher, dass Strassen und Landwirtschaftswege frei bleiben und dass insbesondere die Durchlässigkeit für Polizei-, Rettungs- und Landwirtschaftsfahrzeuge jederzeit gewährleistet ist.
Um die Anfahrt mit dem Fahrrad noch attraktiver zu gestalten, wird beim Flussbad das Angebot an Veloabstellplätzen weiter ausgebaut. Neue Übersichtstafeln zeigen zudem die verschiedenen Parkierungsmöglichkeiten für Autos und Fahrräder auf und tragen zur Optimierung der Besucherlenkung bei.
Mit dem Postauto im Halbstundentakt zum Flussbad
Als attraktive Alternative zu Auto und Fahrrad bietet sich im Weiteren auch das Postauto an. Seit dem Fahrplanwechsel 2023/24 ist zwischen Uznach und Siebnen-Wangen von Montag bis Samstag ganztägig der Halbstundentakt sichergestellt, so dass das Flussbad komfortabel und ohne Parkierungsstress erreichbar ist. Ab Uznach Bahnhof fahren die Busse jeweils .48 und .18. In Tuggen, Gallusplatz, fahren die Busse jeweils .59 und .29 ab.
Wasseranschluss, Holztisch, Beachvolleyball und Pingpong
Anfangs 2024 wurde beim Flussbad ein Wasseranschluss realisiert. Frisches Trinkwasser kann nun über einen einfachen Druckhahn bezogen werden, und zwar in unmittelbarer Nähe der beiden Foodtrucks. Der neue Wasseranschluss ist fürs Erste als Provisorium gedacht. 2025 wird entschieden, ob der Standort zugunsten einer noch kundenfreundlicheren Bedienung verlegt werden muss. Auch der neue Tisch aus Uzner Eiche konnte platziert werden. Zudem wurde das Volleyballfeld durch die Johann Müller AG (JMS) Schmerikon zu einem Beach-Volleyballfeld umgebaut. Dank dem Beitrag der JMS zur Abgeltung von Planungsvorteilen aus dem Sondernutzungsplan Werkserweiterung Grynau können weiter ein Tischtennistisch und Sitzelemente aus Beton realisiert werden.
Der Badebetrieb ist bis Ende August 2024 gewährleistet. Aufgrund der folgenden Sanierung der Grynaubrücke ist noch nicht sicher, ob der Badebetrieb im Mai 2025 wieder ordentlich beginnen kann.