Schützenveteranen in Schmerikon
Der St.Galler Veteranenverband der Schützen besteht aus 5 Teilverbänden: Fürstenland-Toggenburg/Ober-Neutoggenburg-Gaster-See/Rorschach-St.Gallen-Gossau/Rheintal-Werdenberg und Sarganserland. An der Delegiertenversammlung im Seehof Schmerikon begrüsste der Präsident Robert Signer einen Saal voll Delegierte aus allen Kantonsteilen. Neben den statutarischen Traktanden wurde auch der verstorbenen Kameraden gedacht. Ein Blasmusikduo umrahmte die Gedenkminuten.
Für die Kontinuität im Verband ist bezeichnend, dass kein einziger Rücktritt zu verzeichnen war. Der Vorstand besteht weiterhin aus: Signer Robert, Wil, Präsident seit 2020, Künzler Ruedi, St.Gallen, Vizepräsident seit 2014, Meier Franz, Mörschwil, Schützenmeister seit 2014, Morger Ernst, Schänis, Aktuar / Presse seit 2021, Schweizer Konrad, Zuzwil, Finanzchef seit 2017, Mader Erich, Niederhelfenschwil, 1. Fähnrich seit 2017.
Rückblick auf ein reges Vereinsleben
421 Schützinnen und Schützen haben am kant. Veteranenschiessen ihr Können bewiesen. Die beiden ersten Schiesstage waren gezeichnet durch Ehrgeiz und Hitze. Der grosse Andrang am ersten Schiesstag wurde durch das OK und die Helfer so gut es ging gemeistert. Die 338 Schützen auf 300 m, 39 auf 50 m und 44 Schützen auf 25m trafen ideale, wenn auch teils heisse Bedingungen vor. Am zweiten Wochenende meinte es Petrus besser und sorgte für ein angenehmes Klima, wenn auch mit etwas mehr Seitenwind. Spitzenplätze gab es erst am letzten Freitag, da schoss Bösch Heini 99 Treffer.
Einen hohen Stellenwert hatte die Gruppenmeisterschaft im September. Diese wurde bei den Gewehrschützen von der Gruppe Weierweid der FSG ST.Gallen gewonnen, gefolgt von der Gruppe der Schützengesellschaft Wittenbach und des Schützenvereins Sennwald.
Die Pistenschützen-Gruppe Wiler Bären der Stadtschützen Wil gewannen vor der Pistolenschützen aus Buchs und der Gruppe der PS Ober-/Niederbüren.
Auch die Schützen werden digital
Schweizweit wird ein neues Programm zur Verbandsadministration eingeführt. Die Software SwissVeteran ist in der Einführungsphase und wird von allen Kantonen und deren Sektionen verwendet.
Hochkarätige Gäste überbringen die Grüsse in die Ostschweiz
Den Reigen der Grussworte startete der Gemeinderat von Schmerikon, Burlet Sven. Er erwähnte die laufenden Projekte wie Dorfplatzgestaltung, Doppelspurausbau der SBB, Industriezufahrt und Umfahrung Schmerikon/Uznach.
Aus dem Wallis reiste der Zentralpräsident Abgottspon Beat an, um in Walliser Mundart die Grussworte zu überbringen. Sein Motto « Uns zur Freude, der Jugend zum Vorbild» zeigte die Verbundenheit der Generationen und Regionen.
Oberst und Kreiskommandant Schwarz Andreas ergänzte den Walliser-Dialekt seines Vorredners durch sein St.Gallerdialekt. Er referierte sachbezogen über die momentanen Dauerkrisen. Es könne kein Feuer gelöscht werden, ohne dass es gleichzeitig an einem anderen Ort schon brennt. Der Krisen äussern sich nicht nur in bewaffneten Konflikten, sondern auch in Sachen Logistik, Gesundheit und Informationstechnologie. Die Kriege werden nicht nur auf dem Schlachtfeld mit konventionellen Waffen, sondern auch auf der Basis von falscher Information auf den sozialen Kanälen geführt. Die Armee ist daran, das Leistungs-Profil regelmässig an die neuen Gegebenheiten anzupassen.
Der St.Galler Schützenverband wird durch Erich Hagmann, Vizepräsident aus Dietfurt vertreten. Er überbringt Grüsse des Verbandsvorstandes.
Eidgenössisches Schützenfest der Veteranen (ESFV 2024)
Christian Hadorn, OK-Präsident des Eidgenössischen Schiessens stellt die Organisation und das Schiessen vor. Diesmal hören die Anwesenden dies auf berndeutsch. Er lädt alle Schützen ans Eidgenössische in den Oberaargau, der aber im Kanton Bern liegt, nach Langenthal und Melchnau ein. Das Motto heisst: «Volltreffer».
Das 30-köpfige OK verspricht ein tadelloses Fest und ist bemüht, im Vergleich zu anderen Eidgenössischen, kein Millionen-Defizit einzufahren.